Schleifen: Anweisungen wiederholen — Informatik, 11–13 Jahre
Eine Schleife wiederholt Anweisungen entweder eine bestimmte Anzahl von Malen oder solange eine Bedingung wahr bleibt.
Was eine Schleife tut
Eine Schleife weist ein Programm an, dieselben Anweisungen erneut auszuführen, statt sie oft zu kopieren. Sie braucht eine Möglichkeit zum Anhalten, etwa das Zählen bis zehn oder das Warten, bis eine Bedingung falsch wird. Jede Wiederholung heißt Iteration.
Warum Schleifen wichtig sind
Viele Computeraufgaben wiederholen eine kleine Handlung Hunderte oder Millionen Mal: Pixel prüfen, Elemente lesen oder eine Spielwelt aktualisieren. Die Anweisungen zu kopieren wäre lang und fehleranfällig. Eine Schleife hält das Muster an einer Stelle und macht die Abbruchregel sichtbar.
Beispiel: in Zweierschritten zählen
Beginne mit number gleich 0. Wiederhole viermal: Addiere 2 zu number und gib den Wert aus. Angezeigt werden 2, 4, 6 und 8; die Schleife endet nach vier Wiederholungen. Ohne Schleife müsstest du das Paar „addieren und anzeigen“ viermal schreiben.
Falle: eine Schleife ohne Ende
Eine Schleife kann endlos laufen, wenn ihre Abbruchbedingung nie wahr wird oder sich der geprüfte Wert nie ändert. Das passiert leicht, weil jede einzelne Zeile richtig aussehen kann. Prüfe, ob jede Wiederholung dem Ende näherkommt, etwa indem ein Zähler von 0 bis 5 steigt.
Wo Schleifen vorkommen
Spiele verwenden Schleifen, um Bewegungen zu aktualisieren und die Szene viele Male pro Sekunde neu zu zeichnen. Musikprogramme können einen Takt wiederholen, und Tabellenkalkulationen können dieselbe Rechnung auf eine Spalte anwenden. In jedem Fall wird dasselbe Muster auf veränderliche Elemente angewandt.
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