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DNS: Namen für Internetadressen — Informatik, 11–13

Entdecke, wie ein lesbarer Website-Name der numerischen Adresse eines Computers zugeordnet wird.

Ein Telefonbuch für Websites

DNS steht für Domain Name System. Wenn du einen Namen wie example.com eingibst, hilft DNS dabei, die numerische Internetadresse des Computers zu finden, der diese Website anbietet. Wörter kannst du dir leichter merken als Zahlen, deshalb verbindet DNS einen verständlichen Namen mit einer Maschinenadresse.

Das Problem, das es löst

Computer brauchen numerische Adressen, um Informationen zu senden, aber niemand möchte sich für jede Website eine neue Zahl merken. Vor Systemen wie DNS war es viel umständlicher, einen Rechner zu finden. DNS bietet ein gemeinsames Namenssystem, sodass eine Website ihren gut merkbaren Namen behalten kann, auch wenn sich ihre Adresse ändert.

Eine Webadresse verfolgen

Stell dir vor, du tippst schule.example in einen Browser. Zuerst fragt der Browser einen DNS-Auflöser nach der Adresse. Vielleicht weiß dieser schon, dass der Name auf 203.0.113.8 zeigt; sonst fragt er andere DNS-Server und speichert die Antwort kurz. Danach verbindet sich der Browser mit dieser Zahlenadresse und fordert die Seite an.

DNS ist nicht die Website

Es ist verständlich zu denken, DNS enthalte die ganze Website, weil die Seite nach der Suche erscheint. DNS speichert aber keine Artikel, Bilder oder Videos, sondern hilft vor allem beim Finden einer Adresse. Wenn DNS nicht erreichbar ist, kann die Website weiterlaufen, doch dein Browser weiß vielleicht nicht, wo er sie anfordern soll.

Wo es vorkommt

Immer wenn du eine Website mit Namen öffnest, E-Mails an eine Domain sendest oder eine App einen Dienst über seinen Namen kontaktiert, kann DNS beteiligt sein. Unternehmen können damit einen Dienst auf einen anderen Rechner verschieben, ohne den bekannten Namen zu ändern. Ist eine Website nicht auffindbar, ist DNS ein möglicher Prüfpunkt.

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