Vergrössern und verkleinern — Informatik, 4–6
Beim Zoomen ändert sich die Ansicht, nicht der Gegenstand selbst. Informatik, 4–6 Jahre.
Näher oder weiter weg sehen
Beim Zoomen ändert sich die Grösse dessen, was du auf dem Bildschirm siehst. Vergrössere die Ansicht, um ein kleines Detail auf einer Karte zu prüfen. Verkleinere sie, um mehr von einer ganzen Seite oder einem Bild zu sehen. Das digitale Ding selbst ist nicht gewachsen oder geschrumpft; nur deine Ansicht ist anders.
Warum man Zoom brauchte
Bildschirme sind klein, aber Karten, Zeichnungen, Bücher und Fotos können winzige Einzelheiten und eine grosse Gesamtansicht enthalten. Eine feste Grösse kann beides nicht gut zeigen. Zoom wurde entwickelt, damit du zwischen Überblick und genauer Ansicht wählen kannst, ohne jedes Mal eine neue Kopie zu machen.
Eine Karte vergrössern
Du öffnest eine Karte und siehst eine ganze Stadt, aber die Strassennamen sind zu klein. Vergrössere zuerst zweimal mit der Plus-Taste oder mit zwei Fingern. Die Strassen sind besser lesbar, aber es passen weniger auf den Bildschirm. Verkleinere danach einmal, wenn du wieder die ganze Stadt sehen willst.
Vergrössern macht nicht mehr Dinge
Es ist verständlich zu denken, dass Vergrössern neue Einzelheiten erzeugt, etwa eine Strasse, die vorher nicht da war. Es macht nur vorhandene Informationen besser sichtbar. Hat das Bild wenig Details, siehst du beim starken Vergrössern vielleicht verschwommene Blöcke statt eines klareren Bildes.
Zoom im Alltag
Zoom kann dir helfen, eine Speisekarte zu lesen, ein Foto genau anzusehen, einer Karte zu folgen oder eine kleine Taste zu wählen. Du findest es in einem E-Book, bei einem Videoanruf oder in einer Zeichen-App. Denk daran: Es ändert, was auf den Bildschirm passt, nicht die gedruckte Seite und nicht den echten Ort.
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