Scrollen zeigt mehr — Informatik, 4–6
Ein Bildschirm kann zu klein sein, um alles auf einmal zu zeigen. Beim Scrollen verschiebst du den sichtbaren Teil und findest, was darüber oder darunter steht.
Der Bildschirm ist ein kleines Fenster
Eine Seite kann länger oder breiter sein als der Bildschirm. Der Bildschirm zeigt nur einen Ausschnitt wie ein Fenster, während der Rest noch da ist. Beim Scrollen verschiebst du dieses Fenster und siehst mehr, ohne neue Informationen zu erzeugen.
Warum scrollen?
Telefone und Tablets können eine lange Seite nicht ganz auf einmal zeigen, und ein Verkleinern würde die Wörter winzig machen. Scrollen löst dieses Platzproblem: Der Text bleibt lesbar und du gehst Stück für Stück hindurch. So passt mehr Information hinein, als auf den Bildschirm passt.
Finde das versteckte Bild
Eine Seite zeigt drei Tierbilder, aber du brauchst das vierte. Lege zuerst den Finger unten auf den Bildschirm und bewege ihn nach oben, oder drehe das Rad nach unten. Halte an, wenn das nächste Bild erscheint. Die ersten drei sind nicht weg: Du hast das Fenster auf derselben Seite verschoben.
Mehr Bewegung ist nicht immer besser
Vielleicht wischst du sehr weit, weil du schnell das Nächste finden willst. Dann kannst du es überspringen, so wie beim Umblättern mehrerer Seiten ein Teil der Geschichte fehlt. Bewege dich ein Stück, schau nach und wiederhole es: Die Strecke bestimmt, welchen Teil du siehst.
Wo Scrollen hilft
Du scrollst durch ein Rezept zum nächsten Schritt, durch eine Fotogalerie zu älteren Bildern oder durch eine Liedliste zu einem weiter unten. Die Seite muss dabei nicht jedes Mal etwas Neues laden: Oft siehst du einfach einen Teil, der schon da war.
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