Bildschirmleser sprechen Text — Informatik, 4–6
Ein Bildschirmleser wandelt geschriebene Wörter und Bedienelemente in Sprache oder eine andere Ausgabe um. Er hilft dir, eine digitale Seite durch Zuhören zu nutzen, statt dich nur auf das Sehen zu verlassen.
Wörter können gehört werden
Ein Bildschirmleser folgt den Wörtern und Bedienelementen einer digitalen Seite. Er liest Text laut vor und kann melden, wenn er zu einem Knopf oder einem beschrifteten Bild kommt. Die Seite bleibt geschriebene Information; der Leser vermittelt sie dir auf eine andere Art.
Warum einen Bildschirm vorlesen?
Manche Menschen können nicht alle Wörter klar sehen, und die Augen können müde oder beschäftigt sein. Ein Bildschirmleser löst das Problem, Informationen nicht nur mit den Augen zu bekommen; Tastatur oder Gesten helfen beim Bewegen. Dahinter steht die Idee, digitale Informationen auf mehr als eine Weise nutzbar zu machen.
Höre einen Knopf
Stell dir eine Seite mit den Wörtern „Lied abspielen“ auf einem Knopf vor. Zuerst sagt der Bildschirmleser „Lied abspielen“, wenn du dort ankommst. Dann wählst du den Knopf mit der Tastatur oder einer Geste aus. Schließlich beginnt das Lied. Der Leser hat nicht für dich gedrückt; Er hat dir gesagt, welchen Knopf du erreicht hast.
Auch Bilder brauchen Wörter
Du denkst vielleicht, ein Bildschirmleser könne jedes Bild erklären, weil er spricht. Er kann die Bedeutung eines unbeschrifteten Bildes nicht einfach vom Bildschirm ablesen. Eine kurze Beschreibung wie „roter Ball“ gibt ihm Wörter zum Vorlesen; ohne sie sagt er vielleicht nur „Bild“.
Ein anderer Weg durch Informationen
Bildschirmleser werden auf Webseiten, Telefonen, in Büchern und an Fahrkartenautomaten verwendet. Jemand kann eine Nachricht anhören, ihre Knöpfe erreichen und antworten, ohne den Bildschirm zu sehen. Klare Beschriftungen sind wichtig, weil der Leser nur sagen kann, was die digitale Seite über Bedienelemente und Bilder mitteilt.
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