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Digitaler Ton — Informatik, 4–6 Jahre

Ein Computer kann einen Ton in gespeicherte Messwerte umwandeln und daraus wieder einen Ton machen.

Ton als Messwerte

Ein Mikrofon erkennt, wie sich die Luft beim Sprechen, Klatschen oder Singen bewegt. Ein Computer speichert viele kleine Messwerte dieser Bewegung als Zahlen. Ein Lautsprecher nutzt die Zahlen, bewegt wieder die Luft und erzeugt eine Kopie des Tons.

Warum Ton aufnehmen?

Ein Ton aus dem Augenblick verschwindet, sobald der Moment vorbei ist. Menschen wollten ein Lied, eine Stimme oder eine Warnung wiederhören und an jemanden weit weg schicken. Als Zahlen kann ein Computer den Ton speichern, kopieren und später abspielen.

Klatschen aufnehmen

Du klatschst einmal neben einem Tablet. Zuerst erkennt sein Mikrofon die Bewegung der Luft. Dann wandelt das Tablet diese Bewegung in Zahlen um und speichert sie. Drückst du auf Wiedergabe, steuern die Zahlen den Lautsprecher, der die Luft bewegt und einen ähnlichen Klang erzeugt. Echt geklatscht wurde nur einmal.

Eine Aufnahme ist nicht der Ton

Man könnte denken, in einer Aufnahme stecke der ursprüngliche Ton. Das ist verständlich, weil sie beim Abspielen sehr ähnlich klingen kann. Tatsächlich enthält sie Messwerte, mit denen ein Lautsprecher den Ton nachbildet; deshalb kann sie leiser oder etwas anders sein.

Tonaufnahmen außerhalb der Schule

Digitaler Ton steckt in Sprachnachrichten, Hörbüchern, Musikspielern und sprechenden Türklingeln. So kann man eine Geschichte speichern oder eine Nachricht senden, wenn man nicht gleichzeitig sprechen kann. Mikrofon und Lautsprecher brauchen weiterhin bewegte Luft; Ton besteht nicht nur aus Zahlen.

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