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Ein Computer kann einen Motor steuern — Informatik, 4–6

Ein Computer kann ein Signal senden, das einen Motor drehen, anhalten oder die Richtung wechseln lässt. So kann ein Programm ein Spielzeugauto fahren oder einen kleinen Roboter winken lassen.

Ein Signal kann eine Bewegung auslösen

Ein Motor ist eine kleine Maschine, die sich dreht. Ein Computer kann ein Rad nicht mit den eigenen Händen anschieben, deshalb sendet er ein elektrisches Signal an den Motor. Das Signal kann Drehen, Stoppen oder die andere Richtung bedeuten, und der Motor macht daraus Bewegung.

Warum Code mit einem Motor verbinden?

Menschen wollten Maschinen Aufgaben mit Bewegung erledigen lassen, zum Beispiel Räder drehen, Teile heben oder eine Tür öffnen. Ein Motor liefert die Kraft, braucht aber eine Steuerung, die weiß, wann und wie er sich bewegen soll. Code gibt wiederholbare Anweisungen, sodass niemand die Maschine jedes Mal berühren muss.

Ein Spielzeugauto fahren lassen

Stell dir ein Spielzeugauto mit zwei Motoren vor. Zuerst sendet der Computer drei Sekunden lang „Drehen“ an beide Motoren, und beide Räder fahren das Auto vorwärts. Dann sendet er an beide „Stopp“, und das Auto bleibt stehen. Dreht nur der linke Motor, fährt das Auto eine Kurve statt geradeaus.

Ein Motor ist nicht der ganze Roboter

Es ist leicht zu denken, ein Motor wisse, was er tun soll, weil er das bewegliche Teil ist. Das scheint logisch, wenn du das Rad drehen siehst. Tatsächlich folgt der Motor meist nur einem einfachen Signal. Ein anderer Teil mit dem Programm entscheidet, wann und wie lange es gesendet wird.

Wo Computer Dinge bewegen

Du findest computergesteuerte Motoren in Spielzeugfahrzeugen, Aufzügen, automatischen Türen und manchen Waschmaschinen. In einer Fabrik können Motoren eine Schachtel auf einem Band bewegen. Der Computer bestimmt den Zeitpunkt, der Motor liefert die Drehkraft; beide haben eine andere Aufgabe.

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