Roboter: wahrnehmen und handeln — Informatik, 7–10
Ein Roboter nutzt Sensoren, um etwas zu bemerken, und Aktoren, um etwas zu tun. So verstehst du, wie Code die digitale mit der echten Welt verbindet.
Wahrnehmen, entscheiden, handeln
Ein Roboter ist nicht einfach nur eine Maschine, die sich bewegt. Er kann mit einem Sensor Licht, Geräusche, Abstand oder Berührung wahrnehmen, sein Programm eine Antwort auswählen lassen und mit einem Motor oder Licht handeln. Der Sensor ist wie eine Eingabe und der Motor wie eine Ausgabe, doch beide verbinden den Code mit der echten Welt.
Warum Roboter Sensoren brauchen
Eine Maschine, die nur einem festen Weg folgt, bleibt stecken, wenn ein Stuhl verschoben wird oder eine Wand auftaucht. Menschen prüfen zuerst ihre Umgebung und entscheiden dann. Deshalb haben Roboter Sensoren: Ohne neue Informationen kann sich ein Roboter nicht an einen veränderten Raum anpassen.
Ein Roboter weicht einer Wand aus
Stell dir einen kleinen Roboter mit Abstandssensor vor. Zuerst misst er 18 Zentimeter bis zur Wand. Dann vergleicht sein Programm 18 mit dem Sicherheitswert 10, und der Roboter fährt weiter. Der Messwert sinkt auf 7 Zentimeter. Jetzt stoppt das Programm den Motor, dreht nach rechts und misst erneut.
Ein Sensor ist kein Gehirn
Man sagt leicht, ein Roboter wisse von der Wand, weil sein Sensor sie sehe. Meist liefert der Sensor aber nur eine Zahl, zum Beispiel 7 Zentimeter; Erst das Programm deutet die Zahl und wählt eine Handlung. Die Verwechslung ist verständlich, weil beides so schnell geschieht, dass es wie ein einziger Gedanke wirkt.
Roboter um dich herum
Dieses Muster findest du bei automatischen Türen, Saugrobotern und Gewächshäusern. Ein Türsensor bemerkt eine Person in der Nähe und ein Motor öffnet die Tür; ein Saugroboter bemerkt eine Kante und ändert die Richtung. Diese Maschinen denken nicht wie Menschen. Sie messen wiederholt etwas, wenden eine Regel an und verändern die echte Welt.
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