Ereignisse lassen Programme reagieren — Informatik, 7–10
Ein Ereignis ist etwas, das passiert, etwa das Drücken einer Taste oder ein Klick auf eine Figur. Es kann zur richtigen Zeit eine Reaktion starten.
Auf etwas warten, das passiert
Ein Ereignis ist etwas, das ein Programm bemerken kann, etwa ein Tastendruck, ein Mausklick oder ein Geräusch von einem Sensor. Dann startet das Programm die zugehörige Reaktion. So kann ein interaktives Programm warten, statt alles auf einmal zu tun.
Warum Ereignisse nötig sind
Ein Spiel kann nicht genau wissen, wann jemand eine Taste drückt. Es muss bereit sein, diesen Zeitpunkt zu bemerken. Ereignisse verbinden unvorhersehbare Geschehnisse mit geplanten Aktionen. Ohne sie wüsste ein Knopf nicht, wann er auf einen Klick reagieren soll.
Ein Knopf, der die Farbe wechselt
Setze zuerst einen blauen Knopf auf den Bildschirm. Verbinde dann das Ereignis „wenn dieser Knopf angeklickt wird“ mit der Aktion „Farbe auf Gelb ändern“. Beim Klick wird das Ereignis bemerkt und die Aktion ausgeführt. Ein weiterer Klick kann ihn wieder blau machen.
Die Falle: zu früh starten
Ein häufiger Fehler ist, die Reaktion ins Hauptprogramm zu setzen, sodass sie sofort passiert, statt sie mit dem Ereignis zu verbinden. Die Aktion kann richtig aussehen, läuft aber ab, bevor jemand klickt oder etwas drückt. Das ist verständlich, weil man die Aktion sieht, aber ihre Zeit leicht übersieht.
Wo es hilft
Knöpfe in Apps verwenden Klick-Ereignisse, und Spiele nutzen Tasten oder Controller, um Figuren zu bewegen. Türklingeln reagieren auf einen Druck, manche Lampen auf eine von einem Sensor bemerkte Bewegung. Immer passiert zuerst etwas, worauf ein Gerät reagiert.
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