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Nein sagen mit non — Alte Sprachen, 4–6 Jahre

Sieh, wie Latein das kleine Wort non vor eine Handlung oder Idee setzt, um sie zu verneinen.

Non heißt „nicht“

Latein verwendet non, um eine Handlung oder einen Gedanken ins Gegenteil zu setzen. Currit bedeutet „er oder sie läuft“; non currit bedeutet „er oder sie läuft nicht“. Das kleine Wort ändert die Aussage, ohne das Tunwort zu löschen.

Warum verneint man etwas?

Man muss sagen können, dass etwas fehlt, verboten oder einfach nicht wahr ist. Non löst dieses Problem kurz: Statt für jedes Gegenteil ein neues Wort zu erfinden, setzt Latein ein klares Zeichen davor.

Ändere eine Aussage

Stell dir eine Katze neben einem Napf vor. Sage zuerst bibit: „Sie trinkt.“ Nun ist der Napf leer und die Katze trinkt nicht. Setze non vor dasselbe Wort: non bibit. Aus „Sie trinkt“ wird „Sie trinkt nicht“.

Non heißt nicht „nichts“

Vielleicht denkst du, non bedeute „nichts“, weil ein verneinter Satz eine Handlung oder einen Gegenstand aus dem Bild verschwinden lassen kann. Das ist naheliegend, aber non heißt „nicht“; es ändert die Aussage, während nihil „nichts“ bedeutet.

Wo non vorkommt

Non kommt in lateinischen Inschriften, Wahlsprüchen und alten Texten vor, wenn jemand etwas ablehnen oder verneinen will. Es kann beim Lesen eines Museumssatzes wie non amat helfen, macht aber nicht jedes moderne „Nein“ zu einem lateinischen Satz.

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