Kleinere und grössere Gemeinschaften — Politische Bildung, 4–6
Du gehörst gleichzeitig zu mehreren Gemeinschaften: zum Beispiel zu deiner Familie, Klasse, Nachbarschaft und Stadt. Wenn du siehst, wie diese Gruppen zusammengehören, verstehst du besser, wer helfen kann.
Eine Person, mehrere Gemeinschaften
Eine Gemeinschaft ist eine Gruppe von Menschen, die einen Ort, eine Tätigkeit oder eine Verbindung teilen. Du kannst gleichzeitig zu deiner Familie, deiner Klasse, deiner Strasse und deiner Stadt gehören; jede Gruppe ist anders, und manche gehören zu grösseren Gruppen.
Warum Gruppen zusammengehören
Verschiedene Probleme brauchen Gruppen in verschiedener Grösse. Deine Klasse kann entscheiden, wo Bilder aufgehängt werden, während eine Stadt Strassen plant; wenn du die passende Gruppe kennst, fragst du die richtigen Menschen.
Beispiel: Wer kann helfen?
Stell dir vor, der Wasserhahn in deinem Klassenzimmer tropft. Zuerst findest du die kleinste zuständige Gruppe: Deine Klasse kann die Lehrkraft informieren. Dann kann sie das Schulpersonal fragen. Bei einem kaputten Strassenrohr braucht man vielleicht den Stadtdienst.
Falle: Eine Gruppe macht alles
Man denkt leicht, dass die grösste Gruppe alles entscheiden sollte, weil sie am stärksten wirkt. Aber eine grosse Gruppe kennt vielleicht die Einzelheiten nicht, und eine kleine Gruppe kann keine ganze Stadt reparieren; es kommt auf das Problem an.
Wo du diese Idee brauchst
Wenn du Hilfe brauchst, überlege zuerst, welche Gemeinschaft nahe genug ist und zuständig sein kann. Du kannst deiner Familie von einem verlorenen Spielzeug erzählen, der Schule einen kaputten Stuhl melden oder der Stadt eine gefährliche Kreuzung mitteilen.
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