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Auch Anführende halten sich an Regeln — Politische Bildung, 4–6

Verantwortlich zu sein bedeutet, eine Aufgabe zu haben, nicht Regeln einfach zu übergehen.

Eine Führungsperson hat eine Aufgabe

Eine Führungsperson bekommt eine Aufgabe für die Gruppe, zum Beispiel ein Team zu organisieren. Diese Aufgabe macht sie nicht wichtiger als die anderen. Sie soll dieselben fairen Regeln einhalten wie die Menschen, die sie anleitet, und der Gruppe dabei helfen.

Warum das Menschen schützt

Gruppen brauchten diese Idee, weil Macht dazu benutzt werden kann, mehr Plätze, Essen oder Zeit zu nehmen. Wenn eine Führungsperson alle Regeln ignorieren darf, sind die anderen nicht mehr fair geschützt. Regeln für Führungspersonen machen Macht zu einer begrenzten Verantwortung, nicht zu einer Erlaubnis für alles.

Die Teamleitung

Vier Kinder spielen mit einem Ball. Ihre Teamleitung Leo sagt, dass jede Person zweimal werfen darf. Leo verfehlt den ersten Wurf und möchte danach drei weitere. Die anderen erinnern an die gemeinsame Regel. Leo akzeptiert einen letzten Wurf nur, wenn die Regel vor der nächsten Runde für alle geändert wird. So führt er fair.

„Die Führungsperson entscheidet alles“

Das kann man leicht denken, weil eine Führungsperson oft zuerst spricht oder Anweisungen gibt. Aber eine Aufgabe für die Gruppe zu haben bedeutet nicht, die Gruppe zu besitzen. Sie darf keine Regel heimlich zum eigenen Vorteil ändern, Extra-Vorteile nehmen oder die ganze Arbeit einer Person überlassen.

Wo das hilft

Das siehst du, wenn eine Teamleitung die Spielregeln einhält, eine Klassenhilfe wartet, bis sie an der Reihe ist, oder ein verantwortlicher Erwachsener eine Entscheidung erklärt. Wenn eine Führungsperson einen Fehler macht, schützt die Frage „Gilt dieselbe Regel auch für dich?“ die Fairness.

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