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In einem Notfall klare Informationen geben — Politische Bildung, 4–6

Wenn etwas gefährlich ist, hilft eine klare Information Erwachsenen oder Rettungskräften beim Handeln.

Sagen, was passiert ist und wo

In einem Notfall brauchen Helfer kurze, wahre Informationen. Sag, wo du bist, was passiert ist und ob jemand verletzt oder in Gefahr ist. Bleib bei einer vertrauten erwachsenen Person, wenn sie in der Nähe ist, höre gut zu und beantworte Fragen. Klare Worte helfen, die richtige Hilfe zu schicken.

Warum Einzelheiten helfen

Bei Gefahr können Helfer aus der Ferne nicht alles sehen. Wenn sie nur hören „Es gibt ein Problem“, wissen sie nicht, wohin sie kommen oder welche Ausrüstung nötig ist. Ein Ort, das Geschehene und die Zahl der Betroffenen geben ihnen ein brauchbares Bild. Das spart Zeit, ohne etwas zu erfinden.

Rauch in der Schule melden

Tom sieht in der Schule Rauch nahe der Küche. Zuerst geht er weg und sagt der nächsten erwachsenen Person Bescheid. Er sagt: „Neben der Küche im Erdgeschoss ist Rauch. Ich bin im Flur und sehe niemanden, der verletzt ist.“ Die erwachsene Person ruft Hilfe und führt alle weg. Tom geht nicht zurück.

Der Irrtum mit dem Raten

Es ist verständlich, die größte und schlimmste Geschichte zu erzählen, die du dir vorstellen kannst, weil schnell Hilfe kommen soll. Raten kann Helfer aber an den falschen Ort schicken oder sie auf eine andere Gefahr vorbereiten lassen. Sag, was du wirklich gesehen oder gehört hast, und überlasse die Deutung erfahrenen Erwachsenen.

Eine Fähigkeit für echte Situationen

Diese Fähigkeit brauchst du vielleicht, wenn jemand auf dem Spielplatz fällt, ein Feueralarm ertönt oder eine Person plötzlich krank wird. Du kannst üben, deine Adresse zu kennen und vertraute Erwachsene an besuchten Orten zu erkennen. In einem echten Notfall informierst du möglichst zuerst einen Erwachsenen und befolgst die örtlichen Anweisungen.

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