Kandidierende bitten um Unterstützung — Politische Bildung, 4–6
Bevor eine Gruppe eine Vertretung wählt, gibt es oft Kandidierende: Menschen, die diese Aufgabe übernehmen möchten. Wenn du ihre Ideen vergleichst, kann die Gruppe auswählen, wer für sie spricht oder handelt.
Was ist eine kandidierende Person?
Eine kandidierende Person sagt: Ich möchte diese Aufgabe übernehmen oder diese Gruppe vertreten. Kandidierende können ihre Ideen erklären, Fragen beantworten und um Stimmen bitten; kandidieren bedeutet nicht, gewonnen zu haben.
Warum gibt es Kandidierende?
Eine Gruppe braucht vielleicht eine Person, die für sie spricht oder handelt, aber mehrere Menschen möchten diese Aufgabe übernehmen. Kandidierende machen die Möglichkeiten sichtbar: Du hörst ihre Pläne, bevor du entscheidest, wer bereit und geeignet wirkt.
Beispiel: Einen Klassenhilfer wählen
Mia und Leo kandidieren dafür, die Klassennachricht ins Büro zu bringen. Mia sagt, sie könne vor dem Mittagessen gehen; Leo sagt, er könne danach gehen. Du hörst beide Pläne, dann gibt jedes Kind eine Stimme. Die Stimmen entscheiden, wer die Nachricht bringt.
Falle: Der lauteste Kandidat ist der beste
Eine sichere Stimme oder ein lustiges Versprechen kann deine Aufmerksamkeit gewinnen, deshalb ist es verständlich, den Kandidaten zu bevorzugen, den du am meisten bemerkst. Aber Lautstärke beweist keinen guten Plan; achte auf die Idee, die Gründe und ob die Person die Aufgabe erledigen kann.
Wo du diese Idee brauchst
Kandidierende gibt es vielleicht, wenn eine Klasse einen Helfer, ein Verein einen Kapitän oder eine Stadt eine Vertretung wählt. Auch wenn du nicht abstimmst, kannst du aufmerksam zuhören und fragen, was jede Person tun möchte.
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