Um Hilfe zu bitten gehört zum Zusammenleben — Politische Bildung, 4–6
Zu einer Gemeinschaft gehört nicht nur, dass dir jemand hilft. Du musst auch wissen, wann und wie du um Hilfe bittest. Eine klare Bitte zeigt der richtigen Person, was nötig ist.
Klar um Hilfe bitten
Wenn etwas allein zu schwierig, verwirrend oder unsicher ist, kannst du eine vertraute Person um Hilfe bitten. Sag, was passiert ist und was du brauchst, und hör dann die Antwort an.
Warum fragen?
Allein zu versuchen ist gut, bis es gefährlich wird oder nicht weitergeht. Früh um Hilfe zu bitten kann Schäden verhindern, Zeit sparen und jemanden mit dem passenden Wissen oder Werkzeug finden.
Die richtige Hilfe finden
Noah verschüttet Wasser neben einer Steckdose und will es aufwischen. Zuerst geht er weg und berührt die Steckdose nicht. Er sagt: „Der Boden ist neben der Steckdose nass. Hol bitte einen Erwachsenen.“ Der Erwachsene schaltet den Strom aus und putzt sicher.
Der leichte Fehler
Du denkst vielleicht, dass Um Hilfe zu bitten Schwäche oder ein Versagen bedeutet. Das ist verständlich, wenn Alleinmachen gelobt wird. Eine Grenze zu erkennen und sichere Hilfe zu wählen, ist aber verantwortungsvoll.
Wo das hilft
Du kannst eine Lehrkraft nach einer schwierigen Aufgabe, eine Person in der Bibliothek nach einem Buch oder den Busfahrer nach dem Weg fragen. An einem öffentlichen Ort wählst du einen vertrauenswürdigen Erwachsenen oder Beschäftigten.
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