Ein Gemeinschaftsfest braucht einen Plan — Politische Bildung, 4–6
Ein Picknick, ein Umzug oder ein Markt klappt besser, wenn vorher entschieden wird, was gebraucht wird. Ein kleiner Plan bringt Menschen, Zeit, Platz und Dinge zusammen.
Gemeinsam vorausplanen
Bei einer Gemeinschaftsveranstaltung tun viele Menschen zur gleichen Zeit am gleichen Ort etwas. Ein Plan sagt, was passiert, was gebraucht wird und wer bei welchem Teil hilft. Er kann eine Zeichnung, eine Liste oder eine Reihe gesprochener Schritte sein; er muss nicht kompliziert sein.
Warum man plant
Ohne Plan kommt das Essen vielleicht erst, wenn alle hungrig sind, die Musik braucht denselben Platz wie die Spiele, oder niemand weiß, wer das Tor öffnet. Planen kontrolliert nicht jeden Augenblick. Es verhindert Probleme, die man vor der Ankunft hätte bemerken können.
Ein kleines Picknick planen
Vier Familien planen für Samstag um zwölf Uhr ein Picknick. Zuerst wählen sie einen schattigen Platz. Dann bringt eine Familie Obst, eine Wasser, eine Becher und eine Decke. Sie zählen vier Aufgaben, prüfen das Wetter und vereinbaren dasselbe Tor als Treffpunkt. Durch den Plan muss niemand so viel raten.
Ein Plan verspricht nicht, dass sich nichts ändert
Vielleicht denkst du, ein guter Plan müsse genau eingehalten werden. Das klingt logisch, denn ein Plan soll helfen. Aber Regen, eine verspätete Lieferung oder eine müde helfende Person können den Tag verändern. Ein nützlicher Plan enthält eine nächste Möglichkeit: hineingehen, eine Aufgabe teilen oder die Zeit ändern.
Pläne für gemeinsame Tage
Diese Idee gibt es bei einem Schulfest, einer Aufräumaktion im Viertel oder einer Familienfeier. Vorher werden Ort, Zeit, Aufgaben und benötigte Dinge festgelegt. Wenn du beim Planen hilfst, nenne eine Aufgabe, einen Gegenstand und eine Uhrzeit. Kleine Einzelheiten können einen gemeinsamen Tag gelingen lassen.
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