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Pflanzen stellen mit Sonnenlicht Nahrung her — Chemie, 4–6 Jahre

Grüne Blätter nutzen Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid aus der Luft, um Zucker für die Pflanze herzustellen. Dabei wird auch Sauerstoff freigesetzt, der Menschen und Tieren beim Atmen hilft.

Blätter sind kleine Nahrungsfabriken

Eine grüne Pflanze bekommt nicht ihre ganze Nahrung aus dem Boden. Ihre Blätter nutzen Sonnenlicht, um Wasser aus den Wurzeln mit Kohlendioxid aus der Luft zu verbinden und Zucker herzustellen. Die grüne Farbe kommt vom Chlorophyll, das beim Einfangen des Lichts hilft.

Warum eine Pflanze Blätter braucht

Eine Pflanze braucht Energie, um neue Wurzeln, Stängel, Blätter, Blüten und Samen zu bilden. Sie kann nicht losgehen und Nahrung suchen, also stellt sie Zucker dort her, wo Licht ankommt. Das erkannte man, indem man Pflanzen im Licht und im Dunkeln verglich.

Eine Bohne an zwei Orten

Stelle zwei ähnliche Bohnenpflanzen an verschiedene Orte und gib beiden gleich viel Wasser. Lass eine an einem hellen Fenster und die andere an einem sicheren, dunklen Ort stehen. Nach einer Woche kann die helle Pflanze grünere, kräftigere Blätter haben, weil ihre Blätter Licht zur Zuckerherstellung bekamen.

Der verständliche Irrtum

Man kann leicht denken, Pflanzen würden Erde essen, weil ihre Wurzeln darin wachsen, oder Blätter seien nur Schmuck. Der Boden liefert Wasser und Mineralstoffe, aber ein großer Teil der trockenen Nahrung entsteht in grünen Blättern. Ein Blatt arbeitet, auch wenn es still aussieht.

Warum Pflanzen wichtig sind

Der von Pflanzen hergestellte Zucker ernährt die Pflanze selbst und Tiere, die Pflanzen fressen. Nutzpflanzen wie Weizen, Äpfel und Bohnen sind darauf angewiesen, dass Blätter Nahrung herstellen. Pflanzen geben außerdem Sauerstoff ab, deshalb helfen Gärten, Wälder und Felder bei atembarer Luft.

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