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Gelelektrophorese: DNA nach Grösse trennen — Biologie, 14–17

Die Gelelektrophorese macht unsichtbare DNA-Stücke als Banden sichtbar, die du vergleichen kannst. So lässt sich praktisch prüfen, ob Proben zusammenpassen oder ein DNA-Versuch funktioniert hat.

Die Idee

DNA ist elektrisch negativ geladen und wandert deshalb im Gel zur positiven Elektrode. Kleine Fragmente kommen leichter durch die winzigen Zwischenräume als grosse und bilden getrennte Banden.

Warum das wichtig ist

Ein Röhrchen mit DNA wirkt durchsichtig, daher kannst du die Fragmente nicht mit blossem Auge beurteilen. Man brauchte eine Methode, um Stücke nach dem Schneiden oder nach PCR zu vergleichen; die Grössentrennung machte verborgene Muster sichtbar.

Ein durchgerechnetes Beispiel

Stell dir eine Leiter mit Fragmenten von 100, 300 und 500 Basenpaaren vor. Deine Probe zeigt Banden bei 300 und 500 Basenpaaren, enthält also zwei Fragmentgrössen; hat eine andere Probe dieselben Banden, stimmen die Muster in diesem Test überein, beweist aber allein keine Identität.

Der typische Denkfehler

Es liegt nahe zu denken, eine dunklere Bande bedeute ein längeres DNA-Fragment. Meist zeigt die Dunkelheit, dass dort mehr DNA liegt, während die zurückgelegte Strecke etwas über die Grösse sagt; Menge und Länge sind verschiedene Messgrössen.

Wo es eingesetzt wird

Forschende nutzen Gele, um PCR-Produkte zu prüfen, DNA aus verschiedenen Proben zu vergleichen und Fragmente zu bestimmen. Medizinische und forensische Labore verwenden ähnliche Verfahren, doch ein gleiches Bandenmuster ist ein Hinweis, den du deuten musst, keine automatische endgültige Antwort.

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