Wer frisst wen — Biologie, 4–6 Jahre
Nahrung verbindet Lebewesen: Manche Tiere fressen Pflanzen, und andere Tiere können diese Tiere fressen.
Eine Nahrungskette
In der Natur kann ein Lebewesen Nahrung für ein anderes sein. Eine grüne Pflanze wird vielleicht von einem Kaninchen gefressen, das wiederum ein Fuchs frisst. In einer Nahrungskette zeigen die Pfeile vom Futter zum Fresser: Pflanze, Kaninchen, Fuchs.
Warum eine Kette bilden
Es ist schwer zu sehen, wie Lebewesen auf einer Wiese voneinander abhängen. Eine Nahrungskette zeigt den Weg der Nahrung und hilft zu verstehen, was passieren könnte, wenn ein Glied fehlt. Menschen entwickelten diese Idee durch Beobachten von Tiernahrung und Vergleiche verschiedener Orte.
Gras, Kaninchen, Fuchs
Stell dir eine Wiese mit 10 Kaninchen vor. Zuerst frisst jedes Kaninchen Gras, also ist Gras seine Nahrung. Dann fängt und frisst ein Fuchs ein Kaninchen, also ist das Kaninchen Nahrung für den Fuchs. Die Kette lautet Gras → Kaninchen → Fuchs und zeigt, wer von wem Nahrung bekommt.
Die Richtung des Pfeils
Viele zeichnen den Pfeil vom Fuchs zum Kaninchen, weil der Fuchs das Kaninchen jagt. Das ist verständlich, wenn ein Pfeil „bewegt sich zu“ bedeutet. In einer Nahrungskette bedeutet er aber „Nahrung geht zum Fresser“ und zeigt deshalb vom Kaninchen zum Fuchs.
Eine Wiese pflegen
Landwirte und Menschen, die Parks pflegen, nutzen Nahrungsketten, um über Veränderungen nachzudenken. Wenn Gras bedeckt wird oder viele Insekten verschwinden, haben Tiere, die sie fressen, vielleicht weniger Nahrung. Die Kette sagt nicht jedes Detail voraus, erinnert aber an Folgen für mehrere Lebewesen.
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