Mikroben: winzige Lebewesen um uns herum — Biologie, 7–10 Jahre
Mikroben sind ebenfalls Lebewesen, die ohne besondere Geräte zu klein zum Sehen sind. Einige können krank machen, aber viele sind harmlos oder nützlich: Sie helfen bei der Herstellung von Lebensmitteln, beim Recycling und leben in unserem Körper.
Eine verborgene Welt winzigen Lebens
Zu den Mikroben gehören Bakterien, einige Pilze und andere winzige Lebewesen. Sie leben auf der Haut, im Boden, im Wasser und in Lebensmitteln, obwohl wir sie meist nicht sehen. Einige verursachen Krankheiten, andere helfen uns oder der Natur beim Abbau von Stoffen.
Warum lernt man etwas über Mikroben?
Früher schob man Krankheiten auf schlechte Luft oder Pech, weil ihre Ursache unsichtbar war. Genaue Beobachtungen zeigten, dass sich manche Krankheiten durch winzige Lebewesen verbreiten. Das führte zu Händewaschen, sichereren Lebensmitteln und Medikamenten gegen bestimmte Mikroben.
Beispiel: Warum Brot schimmelt
Lege eine Brotscheibe in einen geschlossenen Beutel und eine andere auf einen sauberen Teller. Nach einigen Tagen siehst du vielleicht flauschige Schimmelflecken, besonders bei Wärme und Feuchtigkeit. Schimmel ist ein Pilz, der aus winzigen Sporen wächst und das Brot als Nahrung nutzt.
Falle: Jede Mikrobe ist gefährlich
Vorsicht ist sinnvoll, wenn unsichtbare Keime Krankheiten verbreiten können. Aber „Mikrobe“ bedeutet nur ein sehr kleines Lebewesen, nicht automatisch ein schädliches. Joghurtbakterien helfen bei der Herstellung von Lebensmitteln, und Zersetzer geben Stoffe an den Boden zurück.
Mikroben im Alltag
Wir waschen die Hände und halten Lebensmittel kühl, um die Verbreitung oder das Wachstum schädlicher Mikroben zu verringern. Nützliche Mikroben helfen bei Joghurt, Käse und Brot, andere verwandeln Blätter in Kompost. Antibiotika bekämpfen manche Bakterien, wirken aber nicht gegen Viren.
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