Licht aus dem All lesen — Astronomie, 14–17 Jahre
Sternenlicht verrät etwas über Temperatur, Zusammensetzung und Bewegung eines fernen Objekts. Ein Spektrum zerlegt dieses Licht in Farben und Wellenlängen, die Astronominnen und Astronomen messen können.
Licht hat ein Muster
Weißes Licht ist eine Mischung vieler Wellenlängen. Ein Prisma oder Spektroskop trennt sie. Dunkle oder helle Linien entstehen, wenn Atome bestimmte Wellenlängen aufnehmen oder aussenden – wie Fingerabdrücke aus Licht.
Das Problem unerreichbarer Sterne
Astronominnen und Astronomen können meist keine Probe von einem Stern nehmen und ihn nicht mit Laborgeräten besuchen. Sie brauchten eine Methode, Materie aus der Ferne zu erkennen. Laborspektren wurden zum Vergleichsschlüssel für Sternenlicht.
Wasserstoff finden
Angenommen, das Spektrum eines Sterns zeigt eine Linie bei 656 Nanometern. Wasserstoff im Labor besitzt eine bekannte Linie nahe 656 Nanometern. Die Übereinstimmung spricht stark dafür, dass Wasserstoff im äußeren Gas des Sterns vorhanden ist.
Eine Farbe ist kein Element
Es ist nachvollziehbar zu denken, ein roter Stern enthalte einen roten Stoff. Die Farbe zeigt vor allem Wellenlängen und oft die Temperatur; Elemente erkennt man an schmalen Linien, nicht an der Gesamtfarbe.
Chemie im All
Mit Spektroskopie untersucht man Sterne, Planeten und ferne Galaxien. Sie kann Gase in der Atmosphäre eines Planeten zeigen und dabei helfen zu prüfen, ob Wasserdampf oder andere wichtige Moleküle vorhanden sind.
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