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Die Jahreszeiten — Astronomie, 4–6 Jahre

Im Lauf des Jahres ändern sich Tageslicht, Wetter und Lebewesen in einem wiederkehrenden Muster. Die Jahreszeiten helfen uns, dieses jährliche Muster zu erkennen.

Was Jahreszeiten sind

Eine Jahreszeit ist ein Teil des Jahres mit einem vertrauten Muster bei Tageslicht, Temperatur und Natur. An vielen Orten folgen auf den Frühling der Sommer, dann der Herbst und der Winter. Das Muster wiederholt sich, auch wenn das Wetter jedes Jahr anders sein kann.

Warum es Jahreszeiten gibt

Die Erde bewegt sich um die Sonne und ihre Achse ist etwas geneigt. Während sie weiterwandert, ist jede Hälfte der Erde abwechselnd zur Sonne geneigt und bekommt direkteres Licht und längere Tage. So entstehen die Jahreszeiten, nicht weil die Erde viel näher an die Sonne kommt.

Ein Jahr an einem Ort

Stell dir vor, du beobachtest in Lissabon einen Baum. Im Januar sind die Tage kürzer und der Baum hat vielleicht nur wenige Blätter. Im Juni ist es länger hell und der Baum ist voller Blätter. Im Oktober werden die Tage wieder kürzer und einige Blätter ändern ihre Farbe. Diese Hinweise zeigen ein wiederkehrendes Jahresmuster.

Eine verständliche Verwechslung

Man kann leicht denken, dass der Sommer entsteht, weil die Erde näher an der Sonne ist. Das klingt logisch: Eine nähere Lampe wärmt stärker. Die Jahreszeiten entstehen aber vor allem durch die Neigung der Erde, die den Lichteinfall und die Tageslänge verändert. Wenn im Norden Sommer ist, ist im Süden Winter.

Jahreszeiten im Alltag

Menschen nutzen die Jahreszeiten für echte Planungen. Ein Gärtner sät vielleicht im Frühling, erntet im Sommer reife Tomaten und schützt Pflanzen im Winter vor Kälte. Tiere bekommen womöglich ein dickeres Fell, wandern weiter oder legen Vorräte an. Das sind nützliche Hinweise, aber ein einzelner Tag kann wärmer, kälter oder nasser als üblich sein.

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