Die wechselnden Formen des Mondes — Astronomie, 4–6 Jahre
Der Mond bleibt rund, aber wir sehen unterschiedlich große Teile seiner von der Sonne beleuchteten Hälfte, während er die Erde umkreist.
Der Mond ist immer rund
Der Mond ist eine runde, felsige Welt, aber er erzeugt kein eigenes Licht. Die Sonne beleuchtet eine Hälfte von ihm. Von der Erde aus sehen wir verschiedene Teile dieser hellen Hälfte, deshalb kann der Mond wie eine dünne Sichel, ein Halbkreis oder ein voller Kreis aussehen.
Warum sieht er verändert aus?
Menschen bemerkten, dass die Form des Mondes einem Muster folgt und sich wiederholt. Dieses Muster half, längere Zeiträume zu zählen, bevor Kalender und Uhren üblich waren. Der Anblick ändert sich, weil der Mond die Erde umkreist, während das Licht aus einer Richtung kommt.
Drei Mondansichten
Stell dir vor, eine Lampe ist die Sonne, und halte einen weißen Ball als Mond. Eine Seite des Balls zeigt immer zur Lampe. Ist der Ball zwischen dir und der Lampe, zeigt die helle Seite weg: Du siehst fast nichts. Beweg ihn zur Seite: Du siehst die Hälfte. Gegenüber der Lampe siehst du einen hellen Kreis.
Der Mond wird nicht aufgegessen
Eine Mondsichel kann aussehen, als hätte jemand ein Stück abgebissen; dieser erste Gedanke ist verständlich. Niemand beißt in den Mond, und nichts deckt ihn ab. Der ganze Mond ist noch da; von unserem Standort aus zeigt nur ein kleinerer Teil seiner hellen Seite zu uns.
Den Monat beobachten
Wenn du jeden Abend die Mondform zeichnest, verändern sich die Bilder von einer dünnen Sichel zu einer runden Scheibe und wieder zurück. Dieses Muster erklärt, warum Monat und Mond in vielen Sprachen miteinander verbunden sind. Wolken oder Tageslicht können ihn verstecken; ein fehlender Abend ist kein Problem.
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