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Tag und Nacht — Astronomie, 4–6 Jahre

Der Himmel sieht zu verschiedenen Zeiten anders aus, weil sich die Erde dreht und jeder Ort einmal zur Sonne zeigt.

Eine Erde, die sich dreht

Die Erde ist eine runde Welt, die sich langsam dreht, wie ein Ball auf einem Finger. Auf der Sonnenseite ist Tag, auf der abgewandten Seite Nacht. Wir spüren die Drehung nicht, weil die Erde sehr groß ist und sich gleichmäßig bewegt.

Warum verändert sich der Himmel?

Menschen mussten wissen, wann genug Licht zum Reisen, Arbeiten und Ausruhen da war. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zeigten ein verlässliches Muster, bevor es Uhren gab. Nicht die Sonne kreist jeden Tag um uns; die Erde dreht sich.

Eine Lampe und ein Ball

Stelle eine Lampe in die Mitte eines dunklen Zimmers und nenne sie Sonne. Klebe einen Aufkleber auf eine Seite eines Balls für deinen Ort. Zeigt der Aufkleber zur Lampe, ist dort Tag. Dreh den Ball halb herum: Der Aufkleber ist dunkel, also ist dort Nacht.

Die Sonne wurde nicht ausgeschaltet

Es ist verständlich zu denken, die Nacht beginne, weil die Sonne ausgeht oder hinter einem nahen Hügel verschwindet. Wir sehen sie verschwinden, deshalb klingt die Idee richtig. Aber die Sonne scheint weiter; unser Teil der Erde hat sich nur weggedreht.

Ein täglicher Rhythmus

Tag und Nacht helfen beim Planen des Alltags: bei Licht aufstehen, sich auf die Dunkelheit vorbereiten und nachts schlafen. Auch Tiere folgen diesem Rhythmus; manche suchen tagsüber Nahrung, andere nachts. Eine Uhr misst die Zeit, aber das Tageslicht zeigt den Ablauf weiterhin.

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