Astronauten und Raumanzüge — Astronomie, 4–6 Jahre
Astronauten arbeiten an Orten ohne atembare Luft und mit gefährlichen Bedingungen. Ein Raumanzug ist wie ein kleines persönliches Raumschiff: Er hilft einem Menschen zu überleben und zu arbeiten.
Was ein Raumanzug tut
Ein Raumanzug liefert Atemluft und hilft, den Körper auf einer sicheren Temperatur zu halten. Er schützt Augen und Haut vor Staub, scharfen Gegenständen und starkem Sonnenlicht. Handschuhe helfen beim Halten von Werkzeugen, und ein Funkgerät verbindet die Person mit dem Raumschiff.
Warum Astronauten Anzüge brauchen
Die Luft und Atmosphäre der Erde schützen uns, aber im Weltall gibt es keine Atemluft. Ein Astronaut außerhalb eines Raumfahrzeugs braucht Ähnliches wie ein Taucher unter Wasser: Luft, Schutz und eine Möglichkeit zu sprechen. Raumanzüge wurden entwickelt, damit Menschen außerhalb des Fahrzeugs forschen und Geräte reparieren können.
Für den Ausstieg bereit sein
Stell dir vor, ein Astronaut soll eine Kamera außerhalb eines Raumfahrzeugs prüfen. Zuerst zieht er den Anzug an und kontrolliert die Verschlüsse. Dann liefert der Anzug Sauerstoff und Kühlung, während das Funkgerät geprüft wird. Danach wird vor dem Öffnen der Tür eine Sicherheitsleine befestigt. Erst nach diesen Kontrollen darf der Astronaut vorsichtig zur Kamera gehen und berichten.
Eine verständliche Verwechslung
Ein Raumanzug kann wie dicke Kleidung aussehen, deshalb denkt man leicht, er sei vor allem zum Wärmen da. Er hilft zwar bei der Temperatur, aber das ist nur eine Aufgabe. Er hält außerdem den Luftdruck, liefert Sauerstoff, entfernt Kohlendioxid und schützt den Körper. Ohne diese Teile würde ein warmer Anzug das Weltall nicht sicher machen.
Arbeit im Weltall und auf der Erde
Astronauten tragen Raumanzüge bei Reparaturen, Experimenten und Außeneinsätzen. Eine ähnliche Idee hilft auch auf der Erde: Feuerwehrleute tragen Schutzkleidung, Taucher nehmen Atemluft mit und Ärzte tragen besondere Kleidung gegen Keime. Das sind keine Raumanzüge, aber jedes Teil ist für eine bestimmte Gefahr oder Aufgabe gemacht.
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