Raumsonden — Astronomie, 7–10 Jahre
Wie Roboter-Raumschiffe Orte besuchen, zu denen Menschen noch nicht reisen können, und Belege zurücksenden.
Was ist eine Raumsonde?
Eine Raumsonde ist ein Roboter-Raumschiff, das einen Ort außerhalb der Erde untersucht. Sie kann Kameras, Thermometer, chemische Sensoren oder einen Bohrer tragen und Messungen per Funk senden. Anders als ein bemanntes Raumschiff braucht sie keine Luft, kein Essen und keinen sicheren Raum für Menschen.
Warum Roboter senden?
Viele Welten sind zu weit entfernt, zu kalt, zu heiß oder zu gefährlich für einen einfachen Besuch von Menschen. Forschende brauchten eine Möglichkeit, dort Belege zu sammeln, ohne eine Besatzung zu gefährden. Deshalb entwickelten sie Maschinen, die reisen, messen und berichten; jede menschliche Entscheidung ersetzen sie aber nicht.
Ein Rover auf dem Mars
Der NASA-Rover Perseverance landete am 18. Februar 2021 auf dem Mars. Zuerst fotografierten seine Kameras den Boden, dann untersuchten Geräte Gestein und Staub, und schließlich funkte er die Ergebnisse über Raumfahrzeuge im Orbit zur Erde. Damit erforschten Wissenschaftler, ob früheres Marsleben möglich gewesen sein könnte.
Eine Sonde ist kein winziger Astronaut
Man kann sich eine Sonde leicht als winzigen Astronauten vorstellen, weil beide durch den Weltraum reisen und erforschen. Eine Sonde hat aber keine Augen, Gefühle oder allgemeines Verständnis: Geräte sammeln bestimmte Daten, und Computer folgen Befehlen. Ingenieure müssen festlegen, was gemessen wird und wie man auf Überraschungen reagiert.
Sonden in unserer Welt
Raumsonden liefern Karten, Wettermessungen und Nahaufnahmen, die Forschende und die Öffentlichkeit nutzen können. Dieselben Fähigkeiten – Sensoren, sorgfältige Programmierung, Funkverbindungen und Tests – gibt es auch bei Erd-Satelliten, Unterwasserrobotern und Maschinen für gefährliche Orte. Mit Robotern kann man lernen, ohne überall Menschen hinzuschicken.
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