Muster und Rhythmus — Kunst, 7–10 Jahre
Durch die Wiederholung von Farben, Formen, Tönen oder Bewegungen entsteht ein Muster, das Augen, Ohren oder Körper führt.
Mit einem Rhythmus wiederholen
Ein Muster entsteht, wenn sich Teile geordnet wiederholen, etwa Rot-Blau-Rot-Blau oder Klatschen-Stampfen-Klatschen-Stampfen. In der bildenden Kunst führen Wiederholungen das Auge; in Musik und Tanz führen sie Ohr oder Körper. Ein Muster kann regelmäßig sein oder eine geplante Änderung enthalten.
Warum Wiederholung wichtig ist
Wiederholung hilft, eine Ordnung zu erkennen und vorherzusehen, was als Nächstes kommen könnte. Das ist nützlich, wenn ein Lied einen gleichmäßigen Puls braucht, ein Tanz abgestimmt sein muss oder eine Dekoration einen Raum füllen soll. Künstler verbinden so ihr Werk, statt unabhängige Zeichen zu setzen.
Einen Rhythmus mit acht Zählzeiten bauen
Zähle acht gleichmäßige Schläge: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8. Klatsche auf 1, 3, 5 und 7 und tippe auf 2, 4, 6 und 8 auf die Knie. Wiederhole diese acht Schläge. Ersetze schließlich Schlag 8 durch Stampfen, damit das Muster eine kleine Schlussänderung bekommt.
Die Falle: zu früh verändern
Oft fügt man neue Töne oder Farben hinzu, bevor der wiederholte Teil klar ist. Das ist verständlich, weil Kunstmachen wie Erkunden sein kann und eine neue Idee verlockt. Wiederhole zuerst die Grundeinheit mehrmals. Verändere danach nur einen Teil, damit der Unterschied auffällt.
Wo es vorkommt
Muster sieht man auf Geschenkpapier, Fliesen, Kleidung, Tapeten und Gebäudefassaden. Rhythmus gibt es in Liedern, beim Marschieren, in Klatschspielen und im Tanz. Wiederholung macht Zeitabläufe oder Anordnungen leichter erkennbar, obwohl ein Muster absichtlich enden, sich ändern oder unregelmäßig sein kann.
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