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Sinn und Orientierung — Wohlbefinden, 14–17 Jahre

Sinn und Orientierung verbinden Anstrengung mit etwas, das dir wichtig ist. Beides kann wachsen und sich verändern; es muss kein großer Lebensplan sein.

Eine Richtung, keine endgültige Antwort

Sinn bedeutet, dass du deine Zeit und Anstrengung mit etwas Wertvollem verbindest, etwa Lernen, Fürsorge, Gestalten oder Beitragen. Er kann in gewöhnlichen Handlungen liegen und sich verändern, während du dich und die Welt besser kennenlernst.

Warum eine Richtung das Wohlbefinden stützen kann

Wenn Anstrengung sinnlos wirkt, kann selbst eine machbare Aufgabe schwer werden. Sinn beseitigt weder Müdigkeit noch Ungerechtigkeit oder Unsicherheit, aber er hilft zu entscheiden, welche Anstrengung lohnt, und den heutigen Schritt mit etwas Größerem zu verbinden.

Aus einem vagen Wunsch einen Schritt machen

Du sagst: „Ich möchte etwas bewirken“, aber der Satz nennt keinen nächsten Schritt. Frage dich, was dir wichtig ist: die Natur vor Ort schützen. Probiere etwas Kleines aus: Hilf am Samstag zwei Stunden bei einer Flussreinigung und achte darauf, was du lernst. Sinn wird durch Handeln klarer, nicht nur durch Nachdenken.

Sinn muss nicht beeindruckend sein

Ein häufiger Fehler ist der Glaube, Sinn müsse eine außergewöhnliche Karriere oder eine weltverändernde Aufgabe bedeuten. Das ist verständlich, weil Geschichten spektakuläre Erfolge feiern; dadurch wirken alltägliche sinnvolle Tätigkeiten jedoch unsichtbar und der Druck auf eine perfekte Antwort wächst.

Nützlich, um zu wählen, worin du investierst

Sinn kann bei der Wahl von Fächern, Projekten, Ehrenamt, Arbeit oder Freizeit helfen. Besonders nützlich ist er bei mehreren Möglichkeiten: Frage, welche dir erlaubt, etwas Wichtiges zu üben, und vergiss nicht, dass auch Erholung und Freude dazugehören.

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