Wie eine Webseite aufgebaut ist — Technik, 11–13 Jahre
Eine Webseite ist nicht bloß ein Bild im Internet. HTML beschreibt ihre Struktur und Bedeutung, während CSS festlegt, wie diese Struktur auf dem Bildschirm aussieht.
Die Idee
HTML ordnet Seitenteile sinnvoll: Überschrift, Absatz, Liste oder Link. CSS ergänzt das Aussehen, etwa Farbe, Abstand und Größe. Der Browser liest beides und zeichnet die Seite, statt ein einziges riesiges Bild zu erhalten.
Warum man es brauchte
Eine Seite aus lauter Bildern wäre schwer zu durchsuchen, zu ändern oder mit Hilfssoftware vorzulesen. Die ersten Webentwickler brauchten eine gemeinsame Art, Dokumente zu beschreiben, damit verschiedene Browser sie anzeigen konnten. Die Trennung von Bedeutung und Aussehen erleichtert die Nutzung auf vielen Bildschirmen.
Ein Beispiel
Für eine kleine Seite schreibst du die Überschrift „Unser Garten“ und darunter „Wir haben sechs Bohnen gepflanzt“. In HTML kennzeichnest du beides als Überschrift und Absatz. Mit CSS machst du die Überschrift grün und ordnest den Text lesbar an; der Browser verbindet diese Angaben.
Der häufige Irrtum
Oft werden HTML und CSS als zwei konkurrierende Arten gesehen, eine Seite zu gestalten. Das ist verständlich, weil beide in derselben Datei vorkommen oder das Sichtbare verändern können. Ihre Aufgaben unterscheiden sich: HTML beschreibt die Teile, CSS ihr Aussehen.
Wo es eingesetzt wird
Nachrichtenseiten, Schulwebseiten, Onlineshops und Formulare bestehen aus strukturierten Webinhalten. Dieselbe Seite kann sich für Handy, Tablet oder großen Monitor neu anordnen. Auch Suchwerkzeuge und Screenreader können die Struktur nutzen, nicht nur die sichtbare Gestaltung.
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