Datenbanken und Abfragen — Technik, 14–17 Jahre
Lerne, wie organisierte Daten gespeichert, gefunden und geändert werden, ohne jedes Element von Hand zu durchsuchen.
Eine Datenbank ist organisiertes Gedächtnis
Eine Datenbank speichert zusammengehörige Fakten in einer Struktur, die ein Computer durchsuchen und ändern kann. Eine Schule könnte pro Schüler eine Zeile mit Name, Jahrgang und Fehlzeiten haben. Eine Abfrage verlangt nur Datensätze, die eine Bedingung erfüllen, etwa mehr als fünf Fehltage.
Warum Datenbanken nötig wurden
Papierakten und getrennte Tabellen werden langsam und widersprüchlich, wenn Millionen von Datensätzen gemeinsam genutzt werden müssen. Organisationen brauchten eine verlässliche Methode, einzelne Fakten zu finden, verbundene Fakten zu verknüpfen und etwas nur einmal zu ändern. Datenbanken lösen das mit gemeinsamer Struktur und geregeltem Zugriff.
Passende Datensätze finden
Nehmen wir eine Tabelle mit Ana, 82; Bruno, 67; und Chiara, 91, wobei jede Zahl eine Testnote ist. Für Noten von mindestens 80 prüft die Abfrage jede Zeile mit der Bedingung Note ≥ 80. Ana passt, Bruno nicht und Chiara passt: Das Ergebnis enthält Ana und Chiara.
Die Falle: Daten ordnen sich nicht von selbst
Man könnte annehmen, eine Datenbank wisse, dass „London“, „london“ und „Lond.“ denselben Ort meinen. Meist vergleicht der Computer Text genau so, wie er gespeichert wurde, sofern keine anderen Regeln gelten. Der Irrtum ist verständlich, weil Menschen kleine Unterschiede sofort ausgleichen; bei vielen Daten entstehen dadurch fehlende oder doppelte Ergebnisse.
Datenbanken um dich herum
Wenn ein Streamingdienst deinen Verlauf zeigt, ein Geschäft den Lagerbestand prüft oder ein Arzt deine Akte öffnet, ist meist eine Datenbank beteiligt. Sie kann Tabellen wie Kunden und Bestellungen verbinden, damit eine Information nicht überall kopiert werden muss. Weil solche Datensätze persönlich sein können, begrenzen gute Systeme auch, wer sie sehen oder ändern darf.
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