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Gemeinschaften verändern sich — Soziologie, 4–6 Jahre

Eine Gemeinschaft kann Vertrautes behalten, während sich Menschen, Orte und Gewohnheiten verändern.

Idee

Eine Gemeinschaft bleibt nicht stehen. Neue Menschen können kommen, Kinder wachsen, ein Geschäft kann schliessen oder ein Spielplatz wird neu gebaut, während Namen, Erinnerungen oder Feste bleiben. Veränderungen können klein oder gross sein und Vorteile ebenso wie neue Schwierigkeiten bringen.

warum

Menschen bemerken Veränderungen, weil sie verstehen müssen, was vertraut ist, was neu ist und was vielleicht Pflege braucht. Veränderungen zu betrachten hilft einer Gemeinschaft auch zu entscheiden, was bleiben und was besser werden soll. Diese Idee entstand aus der Beobachtung, dass gemeinsames Leben durch Zeit und Entscheidungen ständig verändert wird.

Beispiel

Letztes Jahr hatte der kleine Park eine Schaukel und eine kaputte Bank. Dieses Jahr gibt es zwei neue Schaukeln und einen ebenen Weg, aber der alte Baum steht noch da. Die Menschen vergleichen die beiden Zeiten, benennen die Veränderungen und beschliessen, sich um die neuen Geräte und den Baum zu kümmern.

Stolperfalle

Ein häufiger Fehler ist zu denken, jede Veränderung sei ein Fortschritt, oder alles Neue sei schlecht, weil es ungewohnt ist. Beides ist verständlich: Neues kann alte Probleme lösen, während Vertrautes Sicherheit gibt. Genaues Hinschauen hilft zu fragen, was besser wurde, was verloren ging und was sich noch ändern muss.

Anwendung

Diese Idee hilft beim Vergleich eines alten Fotos mit heute, beim Besuch eines veränderten Parks oder beim Beobachten, wie eine Klasse in einem Jahr wächst. Erwachsene nutzen sie bei der Planung von Gebäuden, Verkehr und Angeboten. Gute Entscheidungen beachten Erinnerungen und heutige Bedürfnisse, nicht nur das, was am neuesten wirkt.

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