Wir brauchen Fürsorge — Soziologie, 4–6 Jahre
Verstehe, dass jeder manchmal Fürsorge braucht und jeder jemandem helfen kann. Soziologie, 4–6 Jahre.
Fürsorge geht in beide Richtungen
Menschen brauchen Fürsorge, wenn sie hungrig, müde, verletzt oder besorgt sind oder etwas noch nicht allein tun können. Fürsorge kann Essen, eine Umarmung, Medizin, Zuhören oder Händchenhalten sein. Wer Fürsorge bekommt, kann später für jemand anderen sorgen; so bewegt sich Fürsorge durch Beziehungen.
Warum brauchen wir Fürsorge?
Kein Mensch kann am Anfang seines Lebens allein essen, sich waschen oder sich schützen. Auch Erwachsene können krank, verletzt oder erschöpft werden. Familien, Freunde und andere Betreuungspersonen haben Wege gefunden, diese Bedürfnisse zu erfüllen, denn gemeinsam zu leben ist sicherer, als jede Schwierigkeit allein zu bewältigen.
Wenn Leo sich nicht wohlfühlt
Leo hat Halsschmerzen und fühlt sich müde. Zuerst sagt er es einer vertrauten erwachsenen Person, statt es zu verheimlichen. Die Person gibt ihm Wasser, misst seine Temperatur und holt ärztlichen Rat. Leo ruht sich aus, bedankt sich und bringt später seiner kleinen Schwester eine Decke, als ihr kalt ist.
Fürsorge zu brauchen ist keine Schwäche
Manche Menschen denken, stark zu sein bedeute, niemals um Hilfe zu bitten. Dieser Gedanke ist verständlich, weil Geschichten oft Heldinnen und Helden zeigen, die alles allein schaffen. Im echten Leben schützt es Menschen, ein Bedürfnis zu erkennen und sicher um Hilfe zu bitten; Stärke kann auch bedeuten, Fürsorge anzunehmen und weiterzugeben.
Fürsorge im Alltag
Fürsorge gibt es zu Hause, in der Schule, im Krankenhaus, im Bus und in Sportteams. Jemand bindet einen Schuh, tröstet ein weinendes Kind, erklärt eine Aufgabe oder achtet darauf, dass eine Person sicher nach Hause kommt. Schau auf beide Seiten: Wer bekommt gerade Fürsorge, und wer könnte heute deine kleine Hilfe brauchen?
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