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Pflanzen wachsen aus Samen — Naturwissenschaften, 4–6 Jahre

Aus einem Samen kann eine neue Pflanze wachsen, wenn er Wasser, Luft und die richtige Wärme bekommt.

Ein Samen ist der Anfang einer Pflanze

In einem Samen steckt der winzige Anfang einer Pflanze, umgeben von Nahrung. Bekommt der Samen Wasser und Wärme, kann eine Wurzel nach unten und ein Spross nach oben wachsen. Später fangen die Blätter Licht auf und helfen der jungen Pflanze beim Wachsen.

Warum Samen den richtigen Ort brauchen

Ein Samen wächst nicht überall gut. Er braucht genug Wasser, Luft und Wärme, aber zu viel Wasser kann die Luft zwischen der Erde verdrängen, und zu wenig Wasser stoppt das Wachstum. Deshalb wählt man den Ort und die Zeit zum Pflanzen sorgfältig.

Beobachte einen Bohnensamen

Lege eine Bohne zwischen feuchtes Küchenpapier und die Wand eines durchsichtigen Glases. Am ersten Tag ist sie hart und trocken; am dritten Tag kann die Schale aufplatzen; am fünften Tag kann eine Wurzel nach unten zeigen; am siebten Tag kann ein grüner Spross wachsen. Das Papier soll feucht, aber nicht nass sein.

Ein Samen ist kein toter Stein

Ein trockener Samen kann wie ein kleiner Stein aussehen, deshalb glaubt man leicht, dass darin nichts passiert. Er ruht, ist aber nicht tot: Sein Wachstum wird langsamer, bis Wasser und passende Wärme da sind. Er kann auch nicht wachsen, wenn er beschädigt ist oder etwas Wichtiges fehlt.

Samen in Gärten und Lebensmitteln

Menschen nutzen Samen, um Nahrung, Blumen und Bäume wachsen zu lassen. Ein Bauer kann Weizensamen säen, während jemand zu Hause Erbsen in einem Topf zieht. Viele Lebensmittel, zum Beispiel Bohnen, Reis und Sonnenblumenkerne, sind Samen oder stammen von Pflanzen, die aus Samen gewachsen sind.

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