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Unsere Sinne geben uns Informationen — Naturwissenschaften, 4–6 Jahre

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen geben dem Gehirn verschiedene Hinweise über unsere Umgebung.

Fünf Arten wahrzunehmen

Augen, Ohren, Nase, Zunge und Haut sammeln unterschiedliche Informationen. Augen bemerken Licht und Farben, Ohren Geräusche, die Nase Gerüche, die Zunge Geschmäcker und die Haut Berührung, Temperatur und Schmerz. Das Gehirn verbindet diese Hinweise.

Warum wir mehr als einen Sinn nutzen

Ein einzelner Sinn kann etwas übersehen oder nur einen Teil der Antwort geben. Um zu entscheiden, ob ein Getränk sicher ist, kann man es ansehen, daran riechen und einen Erwachsenen fragen, statt eine unbekannte Flüssigkeit zu probieren. Mehrere Hinweise helfen beim Lernen, Entscheiden und Sicherbleiben.

Finde den versteckten Gegenstand

Lege ein Spielzeug in einen Stoffbeutel. Fühle es zuerst, ohne hinzusehen: Es scheint rund und hart zu sein. Schüttle den Beutel: Du hörst, wie es sich bewegt. Öffne den Beutel und schau nach: Es ist ein roter Ball. Tasten, Hören und Sehen gaben drei Hinweise auf denselben Gegenstand.

Ein Sinn kann sich täuschen

Es ist verständlich, den Sinnen zu vertrauen, weil sie uns meistens schnelles Handeln ermöglichen. Doch ein gerader Stock kann im Wasser geknickt aussehen, und ein warmer Gegenstand kann sich kalt anfühlen, wenn die Hand vorher warm war. Sinne geben nützliche Hinweise, aber nicht immer genaue Messungen.

Unsere Sinne helfen uns jeden Tag

Du nutzt deine Sinne, um dich zu orientieren, Essensgerüche zu bemerken, eine Fahrradklingel zu hören und zu fühlen, ob Wasser zu heiß ist. Auch Köche, Musiker, Bauleute und Ärzte nutzen solche Hinweise. Wenn etwas gefährlich sein könnte, sei vorsichtig und hole Hilfe, statt dich nur auf einen Sinn zu verlassen.

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