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Jungtiere wachsen und verändern sich — Naturwissenschaften, 4–6 Jahre

Ein Jungtier ist nicht einfach ein kleineres erwachsenes Tier. Beim Wachsen können sich Körper, Fähigkeiten und Bedürfnisse verändern, aber es bleibt dieselbe Tierart.

Wachsen bedeutet Veränderung

Ein Jungtier wird zu einem erwachsenen Tier derselben Art, kann aber auf diesem Weg ganz anders aussehen und handeln. Ein Kätzchen lernt zu laufen, zu klettern und anderes Futter zu fressen; ein Küken bekommt Federn und kann fliegen lernen. Beim Wachsen verändern sich der Körper und die Fähigkeiten.

Warum verändern sich Tiere?

Menschen bemerkten, dass ein winziges Küken nicht winzig blieb und sich seine Bedürfnisse beim Wachsen veränderten. Sie wollten wissen, ob ein Jungtier eine andere Tierart oder eine frühe Lebensphase derselben Art war. Der Vergleich von Jungtieren und Erwachsenen hilft, Wachstum zu verstehen, statt von einem einzigen Zeitpunkt zu raten.

Ein Küken beobachten

Beobachte ein Küken zu drei Zeitpunkten: Am ersten Tag hat es weiche Daunen und bleibt bei der Henne; am zehnten Tag hat es mehr Federn und läuft weiter; nach einigen Wochen sind seine Flügel größer und es kann das Fliegen üben. Die Schritte zeigen Veränderungen mit der Zeit, aber auf jedem Bild ist noch ein Huhn zu sehen.

Nicht alle Jungtiere sehen gleich aus

Man kann leicht denken, dass eine Raupe und ein Schmetterling verschiedene Tiere sind, weil sie ganz anders aussehen. Dieser Gedanke ist verständlich: Die Veränderung ist besonders groß. Hier sind beide aber Lebensphasen desselben Tieres, deshalb braucht man Bilder, Zeit und genaues Beobachten.

Tiere beim Wachsen beobachten

Landwirte, Familien und Menschen im Naturschutz beobachten Jungtiere, um zu prüfen, ob sie gut wachsen. Sie können die Federn eines Kükens, die Größe eines Welpen oder die neuen Beine einer Kaulquappe notieren. So lässt sich erkennen, wann ein Tier Hilfe braucht, ohne anzunehmen, dass alle genau gleich wachsen.

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