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Wie die Bestäubung Pflanzen bei der Samenbildung hilft — Naturwissenschaften, 7–10 Jahre

Blüten brauchen Pollen, um Samen zu bilden, aber der Pollen muss den richtigen Teil einer Blüte erreichen. Bienen, der Wind und andere Helfer können ihn transportieren.

Die Idee

In einer Blüte trägt der Pollen den winzigen Teil, der zum Beginn eines Samens nötig ist. Bestäubung geschieht, wenn Pollen vom männlichen Teil einer Blüte zum klebrigen weiblichen Teil gelangt, oft mit Hilfe eines Insekts oder des Windes. Danach kann ein Samen zu wachsen beginnen.

Warum das wichtig ist

Eine Pflanze kann normalerweise nicht selbst zu einer anderen gehen und Pollen austauschen. Die Bestäubung löst dieses Problem mit beweglichen Helfern wie Bienen, Schmetterlingen, Vögeln oder Wind. So können Pflanzen Samen bilden, neue Pflanzen entstehen und die Art weiterbestehen.

Ein Beispiel Schritt für Schritt

Eine Apfelblüte öffnet sich im Frühling. Zuerst besucht eine Biene die Blüte, und Pollen bleibt an ihrem behaarten Körper hängen. Dann besucht sie eine andere Apfelblüte, und etwas Pollen bleibt an deren klebrigem weiblichem Teil hängen. Danach bildet die Blüte einen Samen im wachsenden Apfel.

Der häufige Denkfehler

Man kann leicht denken, die bunten Blütenblätter seien die Samen, weil beides mit neuen Pflanzen zu tun hat. Das stimmt nicht: Blütenblätter locken Helfer an, Pollen wird zwischen Blüten übertragen, und ein Samen entsteht erst später. Eine Blüte kann auch bestäubt werden, ohne dass wir eine sichtbare Frucht sehen.

Wo es vorkommt

Obstbauern sind auf Bestäubung angewiesen, um Äpfel, Birnen, Erdbeeren und viele andere Lebensmittel anzubauen. Manche stellen Bienenstöcke in die Nähe von Obstgärten, andere bewegen Pollen mit einem kleinen Pinsel zwischen Blüten. Bestäuber zu schützen ist wichtig, denn weniger Helfer können weniger Früchte und Samen bedeuten.

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