Freundlich mit sich selbst zu sprechen kann nach einem Fehler helfen — Psychologie, 4–6 Jahre
Die Worte, die wir zu uns selbst sagen, können beeinflussen, was wir danach tun. Freundliche Worte tun nicht so, als wäre ein Fehler gut; sie helfen, ihm ohne zusätzlichen Schmerz zu begegnen.
Mit sich sprechen wie ein Helfer
Nach einem Fehler können unsere inneren Worte hart oder hilfreich sein. „Das war schwierig; ich kann einen kleinen Schritt versuchen“ lässt Raum zum Reparieren und Lernen. „Ich bin schrecklich“ macht aus einem Ereignis ein Urteil über die ganze Person.
Warum ist Selbstgespräch wichtig?
Ein Fehler kann Scham auslösen, sodass wir uns verstecken, aufgeben oder Hilfe ablehnen. Freundliche Selbstgespräche lösen einen kleinen Teil dieses Problems, weil der nächste Schritt möglich wird. Sie löschen Verantwortung nicht und lösen nicht alles allein.
Die verschüttete Farbe
Noah stößt einen Becher mit blauer Farbe um. Zuerst sagt er: „Ich habe alles kaputt gemacht“ und kommt nicht weiter. Ein Erwachsener hilft ihm mit neuen Worten: „Ich habe sie verschüttet; ich bin traurig; ich kann ein Tuch holen.“ Er wischt den Tisch ab und bittet um neues Papier.
Freundlich sein bedeutet nicht, etwas vorzutäuschen
Ein Kind versteht „Sei freundlich zu dir“ vielleicht als „Sag, dass nichts schiefgegangen ist“. Das ist verständlich, weil manche Komplimente echte Probleme verstecken. Hilfreiche Freundlichkeit sagt die Wahrheit, beachtet das Gefühl und sucht den nächsten möglichen Schritt.
Nach alltäglichen Fehlern
Das kann helfen, wenn ein Puzzleteil nicht passt, ein Becher umkippt oder ein Bild anders wird als geplant. Es ersetzt weder Trost noch Erklären noch eine Entschuldigung, wenn jemand verletzt wurde; es ist eine Möglichkeit, weiter handeln zu können.
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