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Dichte erklärt das Schwimmen — Physik, 11–13 Jahre

Die Dichte vergleicht, wie viel Masse in einem bestimmten Raum steckt, und erklärt, warum manche Dinge schwimmen und andere sinken.

Idee

Die Dichte sagt, wie eng Materie gepackt ist. Ein Körper mit viel Masse in einem kleinen Volumen hat eine hohe Dichte; dieselbe Masse in einem größeren Volumen hat eine niedrigere Dichte. Im Wasser schwimmen Körper mit geringerer Dichte meist, während Körper mit höherer Dichte meist sinken.

Warum

Eine einfache Regel wie „Metall sinkt“ stimmt nicht immer: Ein massiver Stahlnagel sinkt, aber ein großes Stahlschiff schwimmt. Entscheidend ist nicht nur das Material, sondern wie viel Masse in jedem Teil des eingenommenen Raums steckt. Die Dichte ermöglicht faire Vergleiche zwischen Körpern mit verschiedener Größe und Form.

Durchgerechnetes Beispiel

Ein Holzklotz hat eine Masse von 200 g und ein Volumen von 400 cm³. Schritt 1: Masse durch Volumen teilen: 200 ÷ 400 = 0,5 g/cm³. Schritt 2: Mit Wasser vergleichen, dessen Dichte ungefähr 1 g/cm³ beträgt. Weil 0,5 kleiner als 1 ist, schwimmt der Klotz teilweise unter und teilweise über der Wasseroberfläche.

Häufige Falle

Oft denkt man, schwere Dinge müssten sinken und leichte schwimmen. Das wirkt beim Vergleich eines kleinen Steins mit einem Blatt vernünftig, aber auch die Größe zählt. Ein großer hohler Körper kann bezogen auf sein ganzes Volumen wenig Masse haben, während ein kleiner massiver Körper viel mehr Masse in jedem Kubikzentimeter enthält.

In der Welt

Bootskonstrukteure wählen Formen und Materialien so, dass die durchschnittliche Dichte eines Schiffs kleiner als die von Wasser ist, auch mit Menschen und Ladung an Bord. Dichte hilft außerdem dabei, die richtige Mischung von Getränken, Ölen und Reinigungsmitteln zu prüfen. In der Geologie erklärt der Vergleich von Dichten, warum manche Gesteine absinken und andere höhere Schichten bilden.

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