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Schall entsteht durch Schwingungen — Physik, 4–6 Jahre

Töne entstehen, wenn sich etwas schnell hin und her bewegt. Diese Bewegung breitet sich durch die Luft bis zu unseren Ohren aus, wo wir den Ton hören.

Kleine Bewegungen hin und her

Ein vibrierender Gegenstand bewegt sich sehr schnell hin und her. Dabei bewegt er auch die Luft in seiner Nähe, und diese Luft erreicht deine Ohren als Schall. Eine Trommelfellhaut, eine Gitarrensaite und deine Stimmbänder können schwingen und Töne machen.

Warum Schall Bewegung braucht

Menschen wollten verstehen, wie man eine Stimme, einen Vogel oder eine Trommel aus der Entfernung hören kann. Der wichtige Hinweis war Bewegung: Etwas schwingt, die Luft trägt diese Schwingung weiter, und die Ohren bemerken sie. Wenn nichts schwingt, gibt es keinen hörbaren Ton.

Ein Gummiband schwingen sehen

Spanne ein Gummiband um eine leere Schachtel. Zupfe daran und beobachte, wie es beim Hin- und Herschwingen verschwimmt. Gleichzeitig hörst du einen Ton. Berühre das Band vorsichtig, um die Bewegung zu stoppen; dann stoppt auch der Ton.

Schall ist nicht nur Luft

Vielleicht denkst du, Schall schwebe wie ein Geruch durch die Luft, weil wir ihn meist so hören. Schall beginnt aber mit einem schwingenden Gegenstand. Die Luft trägt ihn zu deinen Ohren; legst du dein Ohr auf einen Tisch, kannst du Schwingungen auch durch den Tisch hören.

Sprechen, Musik und Alarme

Deine Stimme nutzt schwingende Teile im Hals, Instrumente schwingende Saiten, Felle oder Luft. Der Lautsprecher eines Telefons schwingt und macht Sprache und Musik, während ein Summer durch Schwingungen warnt. Schall hilft beim Sprechen, Musikhören und Erkennen von Gefahren.

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