Wasser fließt bergab — Sport, 4–6 Jahre
Wasser bewegt sich über eine Oberfläche zu einer tieferen Stelle, wenn nichts es zurückhält. Schon eine kleine Neigung kann das deutlich zeigen, auch wenn man sie kaum sieht.
Idee
Wenn Wasser sich frei bewegen kann, fließt es meist von einem höheren zu einem tieferen Ort. Der Boden kann fast eben aussehen, doch schon eine kleine Neigung lenkt eine Pfütze oder einen Bach. Wasser wählt keine Richtung; Form und Neigung der Oberfläche lenken es.
Warum
Diese Idee beantwortet eine einfache Frage: Wohin fließt Regenwasser oder verschüttetes Wasser? Menschen bemerkten, dass Wasser sich an tiefen Stellen sammelte und an Hängen Rinnen bildete. So konnten sie Abflüsse, Brunnen, Gärten und Wege besser planen.
Beispiel
Noah gießt eine Tasse Wasser auf ein Tablett. Zuerst hält er es waagerecht: Das Wasser breitet sich aus und bleibt in einer flachen Pfütze. Dann hebt er ein Ende an: Das Wasser bewegt sich zum tieferen Ende. Er legt einen Klotz unter das andere Ende, und das Wasser läuft in einen Becher.
Häufiger Irrtum
Ein Kind kann sagen, dass Wasser immer gerade nach unten fließt, weil Regen fällt und ein verschüttetes Getränk aus dem Becher nach unten läuft. Das ist ein verständlicher erster Eindruck. Auf einem Boden oder Tablett kann Wasser auch seitwärts fließen, aber immer zu einem tieferen Teil der Oberfläche.
In der Welt
Regen läuft von Dächern in Dachrinnen und Rohre, die ihn von den Wänden wegführen. Straßen und Spielplätze haben leichte Neigungen, damit Pfützen abfließen können. Im Garten kann eine Gießkanne Wasser bergab verteilen, während eine kleine Mauer oder Rinne es lenkt.
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