Licht durchlassen oder blockieren — Sport, 4–6 Jahre
Manche Stoffe lassen viel Licht hindurch, andere halten es auf. Wenn wir durch klare, trübe und undurchsichtige Dinge schauen, erkennen wir den Unterschied.
Idee
Durch einen durchsichtigen Stoff können wir Gegenstände auf der anderen Seite sehen, etwa durch ein sauberes Fenster. Ein trüber Stoff lässt etwas Licht hindurch, aber Dinge wirken verschwommen, wie bei Milchglas. Ein undurchsichtiger Stoff hält Licht auf, wie ein Buch oder eine Holztür.
Warum
Diese Idee hilft uns zu entscheiden, ob Licht oder ein Blick durch etwas hindurchgehen soll. Ein Fenster soll den Blick nach draußen erlauben, ein Vorhang kann aber Licht hereinlassen und Einzelheiten verstecken. Menschen lernten, mit verschiedenen Stoffen Licht und Sicht zu steuern.
Beispiel
Leo prüft drei Dinge mit einer Taschenlampe und einem Spielzeug dahinter. Durch den durchsichtigen Kunststoff sieht er das Spielzeug klar. Durch Transparentpapier sieht er nur eine verschwommene Form. Hinter dem Karton sieht er nichts: Kunststoff ist durchsichtig, Papier trüb und Karton undurchsichtig.
Häufiger Irrtum
Es ist verständlich zu denken, dass alles, was Licht durchlässt, auch klare Sicht erlaubt. Eine Lampe kann durch einen Vorhang leuchten, trotzdem versteckt der Vorhang die Form einer Person. Licht durchzulassen und ein scharfes Bild durchzulassen ist nicht genau dasselbe.
In der Welt
Fenster bestehen aus durchsichtigen Stoffen, damit Tageslicht und der Blick nach draußen hereinkommen. Duschwände und Lampenschirme verwenden oft trübe Stoffe: Licht kommt durch, Einzelheiten sieht man aber schlechter. Schachteln, Wände und Buchumschläge sind undurchsichtig, wenn das Innere verborgen bleiben soll.
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