Magnete ziehen manche Stoffe an — Sport, 4–6 Jahre
Ein Magnet kann bestimmte Gegenstände berührungslos anziehen, aber nicht alles. Beim Ausprobieren erkennt man einen nützlichen Unterschied zwischen Stoffen.
Ziehen ohne Berühren
Ein Magnet kann manche Gegenstände anziehen, obwohl ein kleiner Abstand dazwischen ist. Büroklammern, manche Schrauben und Gegenstände aus Eisen können sich zum Magneten bewegen. Holz, Papier und die meisten Kunststoffgegenstände bewegen sich normalerweise nicht so.
Warum man Magnete untersuchte
Man bemerkte, dass ein seltsamer Stein namens Magnetit bestimmte Metallstücke anziehen konnte. Tests zeigten, dass er nicht alle Stoffe anzog. Zu wissen, was Magnete anziehen, hilft beim Sortieren und beim Bauen von Dingen, die Teile ohne Klebstoff halten, schließen oder bewegen.
Fünf Gegenstände testen
Lege einen Magneten neben eine Büroklammer, einen Holzstab, einen Stahllöffel, einen Kunststoffklotz und eine Münze. Halte ihn nacheinander nahe an jeden Gegenstand, ohne ihn zu berühren. Büroklammer und Stahllöffel bewegen sich zum Magneten, die anderen nicht. Das zeigt: Nicht jedes Metall wird angezogen.
Magnete ziehen nicht alles an
Ein häufiger Gedanke ist, dass ein Magnet jeden Gegenstand aus Metall anzieht. Das scheint logisch, weil sich viele bekannte Metallgegenstände wie Büroklammern auf ihn zubewegen. Aluminiumfolie, Kupfermünzen und andere Metalle werden aber vielleicht nicht angezogen; also lieber testen als raten.
Magnete um uns herum
Magnete halten eine Schranktür geschlossen, befestigen ein Bild an einer Magnettafel und richten die Nadel eines Kompasses aus. Sie stecken auch in Lautsprechern, manchen Spielzeugen und Elektromaschinen. Dort wirken sie, weil sie gezielt anziehen oder schieben können.
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