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Räder und Achsen erleichtern das Bewegen — Sport, 7–10 Jahre

Ein Rad dreht sich um eine Achse und lässt einen Gegenstand rollen, statt über den Boden zu schleifen. Dadurch lassen sich Lasten leichter bewegen, aber die Anstrengung verschwindet nicht ganz.

Idee

Ein Rad ist ein runder Gegenstand, der sich um eine Achse dreht. Beim Rollen berührt immer nur ein kleiner Teil den Boden, daher bewegt sich der Gegenstand, ohne mit seiner ganzen Unterseite zu schleifen. Die Achse hält das Rad fest, während es sich dreht.

Warum

Früher mussten Menschen schwere Lasten ziehen, wobei die ganze Unterseite am Boden rieb. Rollen ersetzt dieses Schleifen durch Drehen, wofür auf einer festen Fläche meist weniger Kraft nötig ist. Räder lösten dadurch das Problem, Lasten an Land leichter und wiederholt zu bewegen.

Beispiel

Ein Spielzeugwagen hat vier Räder. Schiebe ihn 3 Meter über den Boden und beobachte, wie sich die Räder beim Vorwärtsfahren drehen. Lege denselben Wagen nun auf die Seite und ziehe seine flache Unterseite 3 Meter weit. Er legt dieselbe Strecke zurück, aber die Unterseite schleift statt zu rollen.

Typischer Irrtum

Man könnte denken, Räder machten jede Last leicht beweglich. Das ist verständlich, weil ein Koffer mit Rädern leichter wirkt als ein gezogener Koffer. Ein platter Reifen, ein rauer Boden, eine schwere Last oder eine klemmende Achse können aber viel Kraft erfordern; Räder verringern nicht jeden Widerstand.

In der Welt

Einkaufswagen, Fahrräder, Schubkarren und Koffer nutzen Räder und Achsen, um Menschen oder Lasten zu bewegen. Die Räder eines Fahrrads rollen, während die Achsen sie am Rahmen halten; die Pedale helfen, das Rad zu drehen und voranzukommen. Für verschiedene Flächen und Aufgaben gibt es passende Räder.

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