Schall entsteht durch Schwingungen — Sport, 7–10 Jahre
Schall entsteht, wenn sich etwas hin und her bewegt. Diese Bewegung kannst du an einer Gitarrensaite, einem Lautsprecher oder an deiner eigenen Kehle spüren.
Eine Schwingung erzeugt Schall
Wenn ein Gegenstand schwingt, bringt er auch die Luft in seiner Nähe zum Schwingen. Diese Wellen erreichen deine Ohren, und dein Gehirn hört sie als Schall. Lege beim Sprechen eine Hand an den Hals: Du fühlst die Stimmbänder schwingen.
Warum nach der Schwingung suchen?
Menschen bemerkten, dass Trommeln, Saiten und Stimmen auf verschiedene Weise Schall erzeugen, aber immer Bewegung dabei ist. Die Idee der Schwingung löst ein Rätsel: Wie kann ein stiller Gegenstand plötzlich ein Geräusch machen? Sie erklärt auch, warum eine gestoppte Trommel nicht weiterklingt.
Ein Lineal auf dem Tisch
Lege 10 Zentimeter eines Plastiklineals über die Tischkante und halte den Rest fest. Zupfe am freien Ende: Es biegt sich, schnellt zurück und schwingt, sodass ein Ton entsteht. Halte es unbeweglich: Schwingung und Ton hören auf.
Die Luft ist nicht die Schallquelle
Es ist verständlich, dass man die Luft für die Schallquelle hält, weil Schall durch die Luft zu den Ohren gelangt. Meistens trägt die Luft aber nur die Schwingung weiter. Eine geschlagene Trommel, eine schwingende Saite oder die Stimmbänder beginnen die Bewegung; die Luft überträgt sie.
Musik und Verständigung
Gitarren, Klaviersaiten, Trommelfelle und Lautsprecher nutzen Schwingungen, um Schall zu erzeugen. Auch deine Stimme funktioniert so: Sprechen braucht kontrollierte Schwingungen in Hals und Mund. Hörgeräte und Mikrofone erkennen Schallschwingungen und wandeln sie in Signale um.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…