Tonleitern und Tonarten — Musik, 11–13 Jahre
Eine Tonleiter ordnet die Töne, während eine Tonart einen Ton wie ein Zuhause wirken lässt. Zusammen erklären sie, warum ein Stück ruhig, hell, dunkel oder nach Veränderung klingt.
Töne mit Weg und Zuhause
Eine Tonleiter ist eine ausgewählte Reihe von Tönen vom tiefen zum hohen Ton, wie die Sprossen einer Leiter. Eine Tonart ist das musikalische Zuhause rund um einen dieser Töne. Wenn eine Melodie die Töne ihrer Tonart nutzt, hört man oft, wohin sie gehört.
Warum nur einige Töne wählen?
Ohne eine Tonart kann eine Melodie viele mögliche Töne haben, aber kein klares Zentrum. Musiker brauchten eine gemeinsame musikalische Karte und wählten deshalb Tonreihen und einen Grundton. So wird gemeinsames Erfinden, Erinnern und Spielen leichter, ohne Überraschungen auszuschließen.
Die Tonart einer Melodie finden
Stell dir eine Melodie vor, die C, D, E, F, G, A und H verwendet und auf C endet. Zuerst listest du die Töne auf: Sie passen zur C-Dur-Tonleiter. Dann hörst du auf das letzte C: Es klingt abgeschlossen, also ist C der Grundton. Das Stück steht wahrscheinlich in C-Dur.
Eine Tonart ist nicht nur ein Ton
Es ist verständlich zu denken, „C-Dur“ bedeute, dass die Musik nur C verwendet. Tatsächlich ist C der Grundton, während die Tonart eine ganze Gruppe verwandter Töne umfasst. Ein Stück kann kurz Töne außerhalb dieser Gruppe nutzen und C trotzdem wie Zuhause klingen lassen.
Eine Karte fürs Zusammenspielen
Eine Sängerin kann der Band vor dem Beginn die Tonart eines Liedes nennen. Dann wissen die Musiker, welche Töne wahrscheinlich passen, und ein Keyboarder kann passende Akkorde wählen. Songwriter ändern die Tonart auch, damit ein Lied angenehmer zu singen ist.
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