Musikalische Intervalle — Musik, 7–10 Jahre
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Wenn man diese Abstände hört und vergleicht, bewegt sich eine Melodie verständlicher, egal ob die Töne nebeneinanderliegen oder weit auseinanderliegen.
Der Abstand zwischen Tönen
Wenn ein Ton zu einem anderen wechselt, hört das Ohr, wie weit sich die Tonhöhe bewegt hat. Dieser Abstand heißt Intervall. Zwei benachbarte Töne bilden ein kleines Intervall; der Sprung von einem tiefen zu einem viel höheren Ton ein großes.
Warum Intervalle wichtig sind
Nur zu sagen, welche Töne vorkommen, zeigt noch nicht, wie sich eine Melodie bewegt. Komponierende und Musizierende nutzen Intervalle für einen sanften Schritt, einen überraschenden Sprung oder einen einprägsamen Anfang. Der Abstand wird dadurch klar besprechbar.
Ein einfaches Intervall messen
Beginne bei C und gehe auf den weißen Tasten aufwärts zu D, E und F. Von C nach D liegt ein Schritt zwischen benachbarten Tönen, von C nach E liegen zwei, von C nach F drei. Das letzte Intervall klingt weiter, weil die Tonhöhe eine größere Strecke zurücklegt.
Die häufige Verwechslung
Man könnte denken, dass zwei Töne mit verschiedenen Namen automatisch weit auseinanderliegen. Sie können fast nebeneinanderliegen, während derselbe Tonname weiter oben einen großen Sprung bildet. Die wichtige Frage lautet nicht „Sind die Namen verschieden?“, sondern „Wie weit hat sich die Tonhöhe bewegt?“
Intervalle in echter Musik
Sängerinnen und Sänger üben Intervalle, um den Abstand von einem Ton zum nächsten zu lernen. Instrumentalspielende nutzen sie, um eine Melodie zu finden, zwei Töne zu stimmen oder einen Sprung bewusst klingen zu lassen. Auch am Anfang eines bekannten Liedes kann man sie erkennen.
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