Melodie und Tonhöhe — Musik, 7–10 Jahre
Eine Melodie ist eine Folge von Tönen, die man singen, behalten und erkennen kann. Die Tonhöhe zeigt, ob ein Klang höher oder tiefer ist, nicht ob er lauter ist.
Was ist eine Melodie?
Eine Melodie ist eine musikalische Linie: Töne kommen nacheinander und bilden eine Form, der man folgen kann. Einige Töne sind höher, andere tiefer, und manche dauern länger. Wenn du eine Melodie nach dem Hören summen kannst, erinnerst du dich an sie.
Warum sind Melodien wichtig?
Musik braucht mehr als eine Sammlung von Klängen, damit man sie erkennen und weitergeben kann. Eine Melodie gibt den Klängen einen einprägsamen Weg, sodass jemand ein Lied ohne das ursprüngliche Instrument singen kann. So teilten Menschen Geschichten, Tänze und Lieder, bevor es Aufnahmen gab.
Drei Töne verfolgen
Stell dir drei Töne vor: C, D, E. C ist tiefer als D, und D ist tiefer als E; die Linie steigt also. Wenn du „do-re-mi“ singst, hast du eine aufsteigende Melodie. Mit E, D, C bilden dieselben Töne nun eine absteigende Melodie.
Hoch bedeutet nicht laut
Oft verwechselt man einen hohen Ton mit einem lauten Ton, weil ein heller Klang Aufmerksamkeit erregen kann. Die Tonhöhe bedeutet jedoch hoch oder tief, die Lautstärke leise oder laut. Ein Vogel kann hoch und leise singen; eine Trommel kann laut sein, ohne einen klaren hohen Ton zu haben.
Wo kommt sie vor?
Die Melodie ist der Teil, dem du beim Singen eines Liedes, Wiegenliedes oder Filmtitels folgst. Sie hilft, ein Lied zu erkennen, auch wenn Instrumente oder Tempo wechseln. In einem Handy-Klingelton kann eine kurze Melodie den Anruf anzeigen.
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