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Dur und Moll — Musik, 7–10 Jahre

Dur und Moll sind zwei häufige Arten, Töne um einen zentralen „Heimton“ zu ordnen. Sie können der Musik unterschiedliche Farben geben, aber keines von beiden bedeutet immer fröhlich oder traurig.

Zwei musikalische Farben

In Dur und Moll sind die Töne um einen Ruheton geordnet, aber einige Abstände unterscheiden sich. Dur klingt oft offen oder hell, Moll kann dunkler oder ernster wirken. Das sind Höreindrücke und keine festen Gefühle.

Warum Dur und Moll verwenden?

Musizierende brauchten eine Ordnung für viele Töne, damit ein Stück zusammenhängend klingt und einen Ruhepunkt hat. Dur und Moll geben einer Melodie ein musikalisches Zuhause und ein Muster von Abständen. Dadurch lassen sich Melodien leichter komponieren, begleiten und merken.

C-Dur und a-Moll vergleichen

Spiele die weißen Tasten von C bis zum nächsten C: Das ist C-Dur. Spiele nun dieselben weißen Tasten von A bis zum nächsten A: Das ist a-Moll. Die Töne sind gleich, aber im zweiten Beispiel wirkt A wie der Ruheton, deshalb verändert sich die Klangfarbe.

Die häufige Verwechslung

Eine verlockende Regel lautet: Dur ist immer fröhlich und Moll immer traurig. Das scheint zu passen, weil viele Lieder diese Farben so verwenden, aber ein sanftes Schlaflied kann in Moll und ein spannender Marsch in Dur stehen. Auch Rhythmus, Tempo und Vortrag wirken mit.

Dur und Moll um uns herum

Songschreibende, Filmkomponierende und Spieleentwickelnde wählen Dur oder Moll, um eine musikalische Stimmung anzudeuten. Eine fröhliche Werbung kann Dur nutzen, eine geheimnisvolle Spielszene Moll; dazu kommen Instrumente, Rhythmus und Handlung.

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