Manche Dinge bleiben privat — Medien, 4–6 Jahre
Ein Foto, ein Name oder ein Ort können anderen etwas über dich verraten. Deshalb brauchen private Einzelheiten vor dem Teilen besondere Vorsicht.
Private Einzelheiten
Private Informationen sind Einzelheiten über dich oder deine Familie, die nicht jeder kennen muss. Dazu gehören dein vollständiger Name, deine Adresse, deine Schule, deine Telefonnummer, Passwörter oder dein Aufenthaltsort. Eine Mediennachricht kann solche Einzelheiten zeigen, obwohl du sie nicht erzählen wolltest.
Warum wir zuerst prüfen
Wenn eine Einzelheit in einem Foto, Video oder einer Nachricht zu sehen ist, können sie mehr Menschen sehen als erwartet. Erwachsene lehren Kinder, vorher zu prüfen, weil man private Einzelheiten vor dem Teilen leichter schützt als danach. Das Problem ist nicht, dass alle Medien schlecht sind; manche Einzelheiten gehören nur zu vertrauten Menschen.
Beispiel: ein Foto von einer Zeichnung
Du malst ein Bild und möchtest es Oma schicken. Bevor du es fotografierst, sieh an den Rändern und auf dem Tisch nach: Sieht man deinen vollständigen Namen, eine Adresse oder ein Schullogo? Wenn ja, decke diesen Teil ab oder bitte einen Erwachsenen um Hilfe. Dann schickst du das Bild ohne diese privaten Einzelheiten.
Eine häufige Verwechslung
Ein Kind denkt vielleicht, eine Einzelheit sei sicher, weil sie nur im Hintergrund steht oder die Nachricht nur an eine Person geht. Das ist verständlich: Die Einzelheit wirkt vielleicht zu klein, um wichtig zu sein. Aber eine Kamera nimmt auch den Hintergrund auf, und Nachrichten können gezeigt oder weitergeleitet werden. Prüfen ist daher klug.
Wo das hilft
Das ist wichtig, wenn du ein Foto machst, ein Video aufnimmst, ein Namensschild malst oder in ein Gerät sprichst. Zeige es vor dem Teilen einer vertrauten erwachsenen Person und frage: „Sieht man hier etwas Privates?“ Du kannst deine Arbeit und Ideen trotzdem teilen, aber unnötige Einzelheiten weglassen.
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