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Reime und Wiederholungen — Literatur, 4–6 Jahre

Gedichte und Geschichten wiederholen manchmal Laute oder Wörter, damit Sprache leichter im Gedächtnis bleibt und schön klingt.

Wörter können widerhallen

Ein Reim verbindet Wörter mit ähnlich klingenden Endungen, zum Beispiel Haus und Maus. Eine wiederholte Zeile kommt immer wieder, wie ein vertrauter Schritt in einem Lied. Solche Muster hören wir gern und können sie leichter behalten.

Warum einen Laut oder eine Zeile wiederholen?

Bevor viele Menschen lesen konnten, halfen wiederholte Wörter den Zuhörern, ein Gedicht oder eine Geschichte zu behalten. Wiederholungen laden auch zum Mitsprechen ein und zeigen, dass eine Zeile wichtig ist. Ein Reim kann einen Satz abgeschlossen klingen lassen.

Das Muster finden

Hör diese kleinen Reime: Die Maus sitzt im Haus; der Fuchs trägt eine Buchs? Besser: Die Maus läuft ums Haus, der Fuchs trägt eine Maus. Haus und Maus klingen am Ende gleich. Dein Ohr merkt das Muster und erwartet den nächsten Reim.

Beim Reim geht es um den Klang

Es ist verständlich zu denken, Wörter reimten sich, wenn sie ähnlich geschrieben werden. Entscheidend ist aber der Klang: Haus und Maus reimen sich, während ähnlich aussehende Wörter nicht unbedingt gleich klingen.

Lieder, Reime und Spiele

Solche Muster findest du in Liedern, Abzählreimen und Klatschspielen. Eine wiederholte Zeile zeigt der Gruppe, wann sie mitmachen kann, und ein Reim hilft beim Merken eines kurzen Spruchs. Das Muster soll die Worte unterstützen, nicht nur lustig klingen.

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